Weil er 42 Stunden am Stück am Steuer seines Lkw gesessen hatte, hat die Polizei am Montagabend einen 30-jährigen Kraftfahrer aus dem Verkehr gezogen. Der Mann war auf der Autobahn A3 in Richtung Passau unterwegs, als Beamte der Autobahnpolizei ihn bei Velburg zur Kontrolle baten.
Die Überprüfung der Aufzeichnungen ergab, dass der Fahrer zuvor mehr als 42 Stunden am Stück seinen Lkw gesteuert hatte. Dies war zwar der extremste aufgezeichnete Fall, aber nicht der einige. Aus den automatisch erstellten Lenkzeit-Protokollen konnten die Beamten ablesen, dass der 30-Jährige in den vergangenen Tagen einmal über 29 und zweimal über 25 Stunden ohne messbare Pause mit seinem Lkw unterwegs war.
Die Beamten verordneten dem Fahrer "die längst fällige, einzubringende Ruhezeit", heißt es im Bericht der Polizei. Zudem musste der Mann eine Sicherheitsleistung, "im fünfstelligen Eurobereich" hinterlegen, um seine eigene Ordnungswidrigkeiten sowie die der Spedition abzudecken. Erst danach konnte die Fahrt für den Transporter weitergehen.













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