26.06.2020 - 11:09 Uhr
BayernDeutschland & Welt

Erstmals Hautpilz bei Feuersalamander in Bayern nachgewiesen

Es ist der erste Nachweis einer Infektion mit einem Hautpilz eines Feuersalamanders in Bayern. Das Tier wurde im Steigerwald bei Ebrach (Kreis Bamberg) gefunden.

Ein Feuersalamander kriecht über einen Waldweg.
von Agentur DPAProfil

Bei einem Feuersalamander aus dem Steigerwald bei Ebrach (Landkreis Bamberg) ist eine Infektion mit einem Hautpilz bestätigt worden. „Für Bayern ist dies der erste Nachweis“, teilte das Bayerische Landesamt für Umwelt am Freitag mit. Infektionen von Feuersalamandern seien in Deutschland bisher nur in der Eifel und bei Essen aufgetreten.

Der Pilz „Bsal“ wurde den Angaben nach vermutlich vor mehr als zehn Jahren über den Tierhandel aus Asien nach Europa eingeschleppt. Alle heimischen Salamander- und Molcharten könnten daran erkranken, die meisten Arten könnte eine Infektion aber überleben. Bei Feuersalamandern führe eine Ansteckung jedoch fast immer zum Tod. Für den Menschen und andere Tiere sei der Pilz ungefährlich.

Trotzdem sollen Spaziergänger auf den Wegen bleiben und Amphibien besser nicht berühren, hieß es weiter. Außerdem sollen sie ihre Hunde an der Leine führen und von Bächen, Uferbereichen, Teichen und Tümpeln fernhalten. Weil der Erreger auch über Erde an Schuhen weitergetragen werde, empfiehlt das Landesamt, sie gründlich zu säubern.

Karpfen und Regenbogenforellen dominieren Fischproduktion

Bayern

Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Umwelt

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

Videos

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.