Hilpoltstein. Der Seeadler hat sich in Bayern gefestigt. Um einen Überblick über das Vorkommen der Adler zu erhalten, hofft der LBV nun auf Hinweise von Naturfreunden.
„Während der derzeitigen Balz sind die majestätischen Greifvögel besonders gut zu beobachten“, teilte der LBV am Donnerstag in Hilpoltstein mit. Nachdem der Seeadler ursprünglich weit verbreitet gewesen und dann vom Menschen fast ausgerottet worden sei, erlebe der Vogel nun „einen beeindruckenden Aufschwung und ist seit der Jahrtausendwende auch wieder ein Brutvogel im Freistaat“.
Der Seeadler zähle mit einer Flügelspannweite von zwei bis zweieinhalb Metern zu den größten Greifvögeln Mitteleuropas. „Um einen ausgewachsenen Seeadler von anderen Greifvögeln zu unterscheiden, sind neben seiner Größe der eindrucksvolle gelbe Schnabel, der helle Kopf und der weiße Schwanz gute Erkennungsmerkmale“, erklärte die Leiterin des LBV-Artenschutzreferates, Miriam Hansbauer.
Die besten Chancen, die Adler zu beobachten, gebe es an den Gewässern Nordbayerns, vor allem in der Oberpfalz und in Teilen Frankens. Von den bislang bekannten 23 Revieren in Bayern seien einige aber auch südlich der Donau in Ober- und Niederbayern. Wer einen Seeadler entdecke, könne seine Beobachtung oder Fotos an die E-Mail-Adresse adlermeldung[at]lbv[dot]de schicken.















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