Die Kriminalpolizei Hof hat eine 25-Jährige der illegalen Prostitution überführt – in deren Schlafzimmer. Die junge Frau war laut Polizei bereits in der Vergangenheit damit aufgefallen, dass sie in ländlichen Bereichen Oberfrankens der Prostitution nachging. Dort, wo es aufgrund der Gemeindegrößen jedoch verboten ist – in den sogenannten Sperrbezirken.
So war die Frau bereits in den Landkreisen Kulmbach und Coburg der Polizei bekannt. Sie bekam dort Anzeigen wegen einer Ordnungswidrigkeit. Bei "beharrlicher Wiederholung" der Tat, so die Polizei, werde aus der Ordnungswidrigkeit aber eine Straftat. Durch Recherche in Datenbanken stieß die Kriminalpolizei auf den Namen der Frau.
Sie hatte zuvor ihre Dienste auf der Seite einer Online-Plattform angeboten und beschrieben, wo sie zu finden sei: in Helmbrechts (Landkreis Hof) – mitten im Sperrbezirk. Die Kriminalbeamten erfanden eine Sex-Anfrage und kontaktierten die Frau. Uhrzeit und Örtlichkeit waren schnell bestimmt.
"Beim Treffen im Keller eines Hauses staunte sie dann nicht schlecht, als sich der Mann nicht entkleidete, sondern seinen Dienstausweis vorzeigte", berichtet die Polizei von den ungewöhnlichen Ermittlungen. Im "Arbeitsraum" stießen die Kriminalbeamten auf gut gepflegte Dokumentationen zurückliegender Einnahmen in einem Spiralblock und Bargeld. Die 25-Jährige muss sich nun wegen der verbotenen Prostitution strafrechtlich verantworten













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