05.07.2020 - 12:04 Uhr
BayernDeutschland & Welt

Strom ist in der Stadt billiger

In Bayern ist die Höhe der Kosten für Strom auch davon abhängig, wo man wohnt: Stadtbürger zahlen durchschnittlich weniger, als Menschen, die auf dem Land wohnen.

Eine Windenergieanlage ist hinter Hochspannungsleitungen zu sehen.
von Agentur DPAProfil

Strom ist in Bayern in der Stadt billiger. Im Schnitt zahlen Kunden auf dem Land rund zwei Prozent mehr, wie aus einer Analyse des Vergleichsportals Check24 hervorgeht. Bei der bundesweiten Auswertung mehrerer hunderttausend Verträge kam das Unternehmen für Bayern auf durchschnittliche Stromkosten von 1280 Euro für 4250 Kilowattstunden im Jahr in der Stadt und 1304 auf dem Land. Der Verbrauch entspricht in etwa einem Vier-Personen-Haushalt.

Mit dem Unterschied von 24 Euro liegt Bayern bundesweit auf Platz sieben der 13 Flächenländer. Am höchsten ist die Differenz in Mecklenburg-Vorpommern mit 117 Euro. Am anderen Ende der Skala findet sich Thüringen mit umgedrehten Verhältnissen: Dort sind die 4250 Kilowattstunden in der Stadt um zwei Euro teurer als auf dem Land.

Insgesamt kommen die Bayern im Bundesvergleich verhältnismäßig gut weg: Mit den Stadtpreisen liegt der Freistaat auf Rang drei der günstigsten Flächenländer, mit den Landpreisen auf dem vierten Platz.

Als städtisch wertete das Unternehmen bei der Erhebung Postleitzahlgebiete mit mehr als 10 000 Haushalten, als ländlich solche mit weniger als 5000 Haushalten. Die Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen wurden nicht ausgewertet.

Die Stadtwerke Weiden geben die Mehrwertsteuersenkung an ihre Kunden weiter

Weiden in der Oberpfalz
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