Ein schwerer Unfall hat sich am Donnerstagmittag auf der Autobahn 9 ereignet. Wie der Donaukurier berichtet, ist ein Ferrari-Fahrer mit 300 Stundenkilometer über die Autobahn gerast und bei Hilpoltstein gegen eine Leitplanke geprallt.
Der 59-jährige Mann aus Hessen war zwischen Hilpoltstein und Greding auf dem linken Fahrstreifen der A9 unterwegs, schildert die Polizei den Unfallhergang. Eine vorausfahrende 65-jährige Autofahrerin wechselte vom linken Fahrstreifen auf den mittleren, als sie den Ferrari-Fahrer bemerkte. Der Ferrari-Fahrer, der nach eigenen Angaben mit sehr hoher Geschwindigkeit unterwegs war, ist beim Überholen zu weit nach links in den Grünstreifen geraten und hat die Mittelschutzplanke touchiert.
Danach schleuderte der Ferrari gegen die rechte Außenschutzplanke. Der zerstörte Sportwagen blieb schließlich auf dem linken Fahrstreifen stehen. Zu Kollisionen mit weiteren Fahrzeugen kam es laut Polizei nicht. Der 59-Jährige gab an, unverletzt zu sein, begab sich vorsorglich aber in ein Krankenhaus. Die Autobahn in Richtung München war laut dem Donaukurier eine Dreiviertelstunde lang komplett gesperrt.
Den entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf 400.000 Euro.













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