Bayern
16.11.2020 - 13:39 Uhr

Verirrt und im Morast steckengeblieben: Polizei rettet 84-Jährige

Zu einem nicht alltäglichen Polizeieinsatz kam es gestern im Landkreis Lichtenfels: Eine Frau hat sich nach dem Gassigehen verirrt und war prompt im Morast steckengeblieben. Die Polizei bewies bei der Rettungsaktion vollen Körpereinsatz.

Vollen Körpereinsatz zeigten die Beamten bei der Rettungsaktion der Dame. Bild: Polizei Oberfranken
Vollen Körpereinsatz zeigten die Beamten bei der Rettungsaktion der Dame.

Beim Gassigehen mit ihrem Hund ist eine Frau im oberfränkischen Landkreis Lichtenfels im Morast steckengeblieben und musste von der Polizei am Sonntagnachmittag aus ihrer misslichen Lage befreit werden.

Die Frau hatte ihren Mann per Telefon verständigt, dass sie sich im Wald verlaufen habe und an einem Gewässer befinde, teilte ein Polizeisprecher am Montag mit. Weil die Frau anschließend nicht mehr an ihr Handy ging, wurde am Sonntag eine umfangreiche Suchaktion gestartet. Auch ein Polizeihubschrauber war im Einsatz.

Die Dame war hüfthoch im Morast eingesunken und musste von den Polizisten gerettet werden. Bild: Polizei Oberfranken
Die Dame war hüfthoch im Morast eingesunken und musste von den Polizisten gerettet werden.

Die Frau konnte schließlich in einem abgelassenen Fischweiher zwischen Schönsreuth und Kösten gefunden werden. Sie steckte bis zur Hüfte im Morast. Den Beamten der Polizei Lichtenfels und der Verkehrspolizei Coburg gelang es mit vollen Körpereinsatz, die Frau zu befreien. Die Dienstkleidung der Beamten sei nach der Rettungsaktion kaum noch vom Seegrund zu unterscheiden gewesen, berichtete der Sprecher. Die Frau kam mit einer Unterkühlung in ein Klinikum.

Neunburg vorm Wald15.11.2020
 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.