Eine Zivilstreife wollte am Mittwochnachmittag ein Fahrzeug in Bayreuth überprüfen. Als der Beifahrer die Zivilstreife erkannte, warf er ein Paket aus dem fahrenden Auto. Er versuchte anschließend zu Fuß zu flüchten. Der Fahrer hingegen setzte seine Flucht mit dem Auto fort.
Laut der gemeinsamen Erklärung des Polizeipräsidiums Oberfranken und der Staatsanwaltschaft Bayreuth nahmen die Beamten den fußläufig Geflüchteten fest. Der Grund für das Verhalten der Männer kristallisierte sich schnell heraus: Das weggeworfene Paket enthielt eine größere Menge Metamphetamin.
Den Fahrer des Fords trafen Einsatzkräfte kurz darauf an einer Tankstelle in Bayreuth. Bei ihm klickten die Handschellen ebenfalls. Bei einer Durchsuchung der Personen und des Fahrzeugs stellten die Polizisten eine Axt, ein Messer und ein weiteres Schlagwerkzeug sicher.
Die Männer müssen sich wegen des Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge mit Waffen verantworten. Die Mindestfreiheitsstrafe beträgt hier fünf Jahre. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bayreuth erließ ein Richter am Donnerstag Haftbefehl gegen die beiden 37-jährigen und 44-jährigen Männer.













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