In Burglengenfeld verlieren etwa 170 Menschen ihren Job. Die Oras Group, ein Anbieter von Sanitärarmaturen, plant, ihr Werk in der Oberpfalz zu schließen. Das gab das Unternehmen in einer Pressemitteilung am Donnerstag bekannt. Die Produktion soll an andere firmeneigene Werke verlagert werden.
Die Oras Group, so die Mitteilung, will dadurch seine Wettbewerbsfähigkeit steigern. Unter der Umstrukturierung seiner europäischen Produktion leidet allerdings nur das Werk in Burglengenfeld – die Standorte Kralovice (Tschechien), Olesno (Polen) und Rauma (Finnland) seien von der Planung nicht betroffen. Das Unternehmen versuche jetzt mit den Arbeitnehmervertretern „verantwortungsvolle Lösungen für die von der geplanten Schließung betroffenen Mitarbeitern“ zu finden.
„Vor dem Hintergrund einer ineffizienten Kapazitätsauslastung müssen wir unser Produktionsvolumen auf möglichst wenige Standorte konzentrieren. Dies trägt auch dazu bei, die bestehende Komplexität in der internen Logistik zu reduzieren und damit unsere Wettbewerbsfähigkeit erneut zu steigern“, wird Kari Lehtinen, Präsident und CEO der Oras Group, in der Mitteilung zitiert. Zu dem finnischen Unternehmen gehört auch die Hansa Armaturen GmbH gehört.













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