Im Zuge von Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdelikts in einer Chamer Pflegeeinrichtung ist der Leichnam einer Frau exhumiert und obduziert worden. Wie die Polizei am Donnerstag berichtet, liegen dazu nun erste Ergebnisse vor. "Es wurden Verletzungen festgestellt, die nicht mit einem natürlichen Tod im Einklang stehen", schreibt das Polizeipräsidium Oberpfalz in einer Mitteilung. "Da das erkannte Verletzungsbild durch ein Sturzgeschehen erklärbar wäre, wird die damalige Auffindesituation des Leichnams unter Einbeziehung der nun neuen Erkenntnisse rekonstruiert." Anhaltspunkte für ein Ersticken lägen in diesem Fall nicht vor. Die Frau starb im Dezember 2021.
Ein 24-jährigem Pfleger soll versucht haben, einen Bewohner mit einem Kissen zu ersticken. Gegen ihn wurde Unterbringungsbefehl wegen des Verdachts des versuchten Mordes erlassen. Er befindet sich in einem Bezirkskrankenhaus. Routinemäßig werden nun zurückliegende Todesfälle untersucht, so die Polizei, die darauf hinweist, dass für den Beschuldigten noch immer uneingeschränkt die Unschuldsvermutung gilt.















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