Cham: "Vermisster" entpuppt sich als Aufreißer

Kurioser "Vermisstenfall" in Cham: Eine tschechische Frau meldete ihren Bruder, der aus Versehen in die Oberpfalz gereist war, als vermisst. Er kam nicht zum ausgemachten Treffpunkt - weil sich für ihn in einer Kneipe etwas anderes ergab.

Symbolbild
von Julian Trager Kontakt Profil

Ein kurioser "Vermisstenfall" beschäftigte Dienstagnacht die Polizei in Cham. Gegen 22 Uhr meldete eine Frau aus dem tschechischen Klattau ihren Bruder als vermisst, wie die Polizei mitteilt. Der 32-Jährige sollte eigentlich mit dem Zug in Domazlice ankommen, verschlief die Haltestelle allerdings und landete - nachdem ihn der Schaffner aufgeweckt und zum Aussteigen aufgefordert hatte - schließlich in Cham. Von dort aus rief er seine Schwester in Klattau an, sie solle ihn gegen 22 Uhr abholen. Treffpunkt: der Bahnhof in Cham. Die Frau kam, der Bruder nicht. Die Tschechin machte sich Sorgen. Umsonst, wie sich kurz nach Mitternacht zeigt: Der vermeintlich vermisste nutzte die Wartezeit in Cham für einen Kneipenbesuch. Dort lernte er laut Polizeibericht jemanden kennen, bei dem er übernachten wollte.

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