Salmonellengefahr: Produktrückruf für Moringa-Pulver

Aufgepasst bei Moringa-Pulver: Das Superfood aus der Himalaya Region könnte Salmonellen enthalten. Es wurde hauptsächlich in Bayern verkauft.

Wer in Bayern Moringa-Pulver gekauft hat, sollte das Produkt von "Zena Moringa Powder" besser nicht essen.
von Agentur DPAProfil

Berlin. Das Unternehmen Unidex B.V. hat das Produkt „Zena Moringa Powder“ zurückgerufen. Es bestehe die Gefahr, dass sich Salmonellen darin befinden, hieß es am Donnerstag. Das Produkt wurde in Bayern vertrieben. Moringa-Pulver wird aus den Blättern des Moringa-Baums gewonnen, der ursprünglich in der Himalaya-Region beheimatet ist. Moringa gilt als Superfood. Aus dem Pulver lässt sich Tee kochen, es kann auch in Müslis oder Smoothies gemischt werden.

Eine Salmonellen-Erkrankung äußert sich innerhalb einiger Tage nach Infektion mit Durchfall, Bauchschmerzen und gelegentlich Erbrechen und leichtem Fieber. Die Beschwerden klingen meist nach einigen Tagen von selbst wieder ab. Säuglinge, Kleinkinder, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können schwerere Krankheitsverläufe entwickeln. Menschen, die dieses Lebensmittel gegessen haben und schwere oder anhaltende Symptome entwickeln, sollten ärztliche Hilfe aufsuchen und auf eine mögliche Salmonellen-Infektion hinweisen, hieß es.

© dpa-infocom, dpa:210218-99-501870/2

Rückruf (niederländisch)

Lebensmittelwarnung

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.