01.06.2022 - 18:59 Uhr

Dienstleister: Kommen nach Problem mit Kartenzahlungen voran

In etlichen Läden in Deutschland können Kunden derzeit nicht mit einer Karte bezahlen. Der Zahlungsdienstleister Payone kündigt an, dass sich das bald wieder ändere.

Die Probleme mit Kartenzahlungen könnten bald der Vergangenheit angehören. Bild: Sina Schuldt/dpa
Die Probleme mit Kartenzahlungen könnten bald der Vergangenheit angehören.

Nach tagelangen Problemen mit Kartenzahlungen im Einzelhandel setzt der Zahlungsdienstleister Payone nach eigenen Angaben erfolgreich ein Lösungspaket des Terminal-Herstellers ein.

Zu dem von einem Softwarefehler betroffenen Kartenterminal H5000 habe der Hersteller Verifone nun das erforderliche Problemlösungspaket zur Verfügung gestellt, teilte Payone am Mittwoch in Frankfurt mit. Damit solle die Funktionalität der betroffenen Terminals wiederhergestellt werden, um das modifizierte Softwareupdate aufzuspielen. „Wir haben umgehend damit begonnen, diese Lösung bei ausgewählten Kunden einzusetzen und konnten damit bereits erste positive Ergebnisse erzielen“, hieß es.

Payone werde nun nach und nach mit den vorbereiteten Logistikketten die Technikereinsätze vor Ort koordinieren und durchführen. Zudem setze man auf einen mehrgleisigen Lösungsansatz. Erste Terminals seien bereits ausgetauscht und weitere Ersatzgeräte beschafft worden. Solange das Update bei einigen Kunden noch nicht vor Ort durchgeführt werden könne, biete Payone zudem zur Überbrückung die Umstellung auf lastschriftbasierte Bezahlverfahren an, damit Händlerkunden schnellstmöglich wieder Kartenzahlungen akzeptieren könnten.

Seit vergangenem Dienstag konnten Kunden bei einigen Einzelhändlern nicht mehr mit Giro-, Kredit- oder Debitkarte zahlen. Zuletzt hatten einige Discounter mitgeteilt, dass Verbraucher bei den Unternehmen bald wieder überall bargeldlos einkaufen könnten. Das Terminal H5000 wird unter anderem von dem Dienstleister Payone eingesetzt.

© dpa-infocom, dpa:220601-99-512303/3

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.