08.09.2026 - 12:00 Uhr

Erneuter Einbruch: Vier Gemälde aus Renoir-Museum entwendet

Die Einbruchsserie in Frankreichs Museen reißt nicht ab. Nun trifft es das Renoir-Museum in Südfrankreich. Vier Gemälde wurden gestohlen – zwei sollen die Täter auf der Flucht zurückgelassen haben.

Der Wert der entwendeten Werke wird auf neun Millionen Euro geschätzt. Bild: Valery Hache/AFP/dpa
Der Wert der entwendeten Werke wird auf neun Millionen Euro geschätzt.

Bei einem Einbruch in das dem impressionistischen Maler Pierre-Auguste Renoir gewidmete Museum im südfranzösischen Cagnes-sur-Mer sind vier Gemälde entwendet worden. Zwei davon sollen die Täter auf der Flucht zurückgelassen haben, wie der französische Sender BFMTV unter Berufung auf den Bürgermeister der Stadt berichtete.

Wie die Stadt Cagnes-sur-Mer auf ihrer Facebook-Seite schrieb, wurde der Alarm des Museums um 5.48 Uhr ausgelöst. Nach Angaben der Stadt wurden zwei Personen von den Überwachungskameras erfasst, die anschließend die Flucht ergriffen. Der Wert der Werke wird französischen Medien zufolge unter Berufung auf den Bürgermeister auf rund neun Millionen Euro geschätzt. 

Diebe sollen Wachwechsel ausgenutzt haben

Laut der Regionalzeitung „Nice-Matin“ sollen die Diebe einen Zaun durchtrennt haben, um in das Museum zu gelangen. Dabei sollen sie den Zeitpunkt eines Wachwechsels ausgenutzt haben.

Das Renoir-Museum befindet sich auf dem Anwesen Domaine des Collettes, dem letzten Wohnsitz des Malers (1841-1919). Es wurde 1960 eröffnet und zeigt neben Gemälden von Renoir auch Werke anderer Künstler wie Maillol, Bonnard und Dufy. 

Der Vorfall reiht sich in eine Serie spektakulärer Diebstähle in französischen Museen ein. Zu den spektakulärsten zählt der Einbruch im Louvre vor knapp einem Jahr: Dort wurden acht Juwelen im Schätzwert von 88 Millionen Euro gestohlen.

© dpa-infocom, dpa:260908-930-651603/1

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