Mit 444 Packungen Medikamenten erwischt

Bei einer Fahrzeugkontrolle in der Nähe von Straubing stellten die Zöllner eine große Menge an Medikamenten sicher. Der Fahrer war nach eigenen Angaben auf dem Weg nach England.

Die sichergestellten Medikamente.
von Matthias Schecklmann Kontakt Profil

Die Zöllner überprüften den Kleintransporter auf einem Autobahnrastplatz in der Nähe von Straubing. Der 21-jährige Fahrer gab an, auf dem Weg nach London zu sein, anmeldepflichtige Waren hätte er nicht dabei. Umso mehr waren die Zöllner darüber erstaunt, als sie bei der Kontrolle der Ladefläche sowie des Gepäcks fündig wurden.

Versteckt zwischen den Reisetaschen befanden sich zwei größere Kartons mit 444 Packungen verschiedener Arzneimittel. Bei der genaueren Begutachtung stellten die erfahrenen Beamten fest, dass es sich dabei zum größten Teil um verschreibungspflichtige Antibiotika handelte. Darauf angesprochen, erklärte der Fahrer, dass er die Medikamente in Auftrag seines Bruders nach London transportieren würde. Das schreibt das Hauptzollamt Regensburg in einer Pressemitteilung.

Da der Verdacht eines Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz bestand, stellten die Zöllner die Medikamente sicher und leiteten gegen den Mann ein entsprechendes Strafverfahren ein. Karlheinz Englert, Leiter der Kontrolleinheit Verkehrswege Furth im Wald, erklärt: „Bei der Einreise oder Wiedereinreise nach Deutschland dürfen Arzneimittel in einer dem üblichen persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechenden Menge mitgeführt werden. Als üblicher persönlicher Bedarf ist dabei ein Bedarf von maximal drei Monaten je Arzneimittel, unter Berücksichtigung der Dosierungsempfehlungen, anzusehen.“

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