Am Freitagnachmittag, 27. Dezember, kontrollierten Fahnder der Grenzpolizeigruppe Furth im Wald im Bereich des ehemaligen Grenzüberganges Schafberg ein Fahrzeug mit zwei bulgarischen Insassen im Alter von 35 und 32 Jahren. Dabei stellten die Beamten fest, dass gegen den 35-jährigen Beifahrer eine befristete Einreisesperre bis 2024 bestand.
Wie Josef Pongratz von der Bundespolizei Waldmünchen in einer Pressemitteilung schreibt, fanden die Bundespolizisten heraus, dass das Amtsgericht Landshut dem Mann wegen Einschleusens von Ausländern zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und neun Monaten verurteilt hatte. Das Landratsamt Rottal-Inn verhängte daraufhin im Oktober 2019 eine befristete Einreisesperre für fünf Jahre. Sollte der 35-Jährige vor Fristablauf dennoch wieder einreisen, sei eine "sofortige Vollziehung der Ausreiseverpflichtung" durchzuführen, so Pongratz.
Die Bundespolizisten schoben den 35-jährigen Bulgaren deshalb noch am gleichen Abend nach Tschechien zurück ab. Jetzt droht dem Mann eine Verlängerung der Einreisesperre über 2024 hinaus und bei einer weiteren Einreise innerhalb des Verbotszeitraumes eine erneute Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe. Gegen den 32-jährigen Fahrer erstattete die Polizei Strafanzeige wegen des Verdachts der Beihilfe zur unerlaubten Einreise.













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