Fahnder der Bundespolizei haben am Samstag, dem 26. September, bei zwei jungen Deutschen mehrere in Deutschland verbotene Waffen und Gegenstände sichergestellt, heißt es in einer Mitteilung der Polizei. Die beiden Männer erwarte jetzt eine Strafanzeige nach dem Waffengesetz.
Bundespolzisten haben laut Angaben der Polizei im Bereich Furth im Wald/Böhmerstraße zwei junge Deutsche aus dem Landkreis Ebersberg kontrolliert.
Da sich der Ältere der beiden nicht ausweisen habe können, hätten die Beamten seine Angaben überprüft und eine fahndungsmäßige Überprüfung vorgenommen. Dabei habe sich herausgestellt, dass der 18-Jährige bereits mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt geraten sei.
Auf die Nachfrage nach mitgeführten Waffen oder verbotenen Gegenständen hätte er ein als Taschenlampe getarntes Elektroimpulsgerät ohne Prüfzeichen herausgegeben und ein Einhandmesser. Bei der weiteren Durchsuchung des Fahrzeuges hätten die Beamten unter dem Beifahrersitz einen Schlagring und einen Teleskopschlagstock gefunden. Beide Gegenstände gehörten laut Polizei ebenfalls dem 18-Jährigen.
Der 17-Jährige habe den Fahndern auf Nachfrage schließlich ein Butterflymesser ausgehändigt. Beide Männer hätten angegeben, die Gegenstände in Tschechien erworben zu haben.
Da der Umgang oder zumindest das Führen dieser Gegenstände in Deutschland verboten ist, stellten die Beamten die Gegenstände sicher und erstatteten Anzeige nach dem Waffengesetz. Anschließend konnten die beiden Waffenliebhaber ihre Heimfahrt fortsetzen.

















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