Furth im Wald im Landkreis Cham
24.10.2019 - 11:56 Uhr

Über 35.000 Schmuggel-Zigaretten in Anhänger versteckt

Regensburger Zöllner haben bei der Kontrolle eines Fahrzeuggespanns nahe Straubing über 170 Stangen geschmuggelter Zigaretten entdeckt. Den Beamten fielen Unregelmäßigkeiten am Anhänger auf – dann entdeckten sie einen versteckten Hohlraum.

Weil sie Unregelmäßigkeiten am Anhänger eines 61-Jährigen entdeckten, schauten Further Zöllner genauer hin - und entdeckten 170 Stangen Schmuggelzigaretten. Bild: Bundeszollverwaltung
Weil sie Unregelmäßigkeiten am Anhänger eines 61-Jährigen entdeckten, schauten Further Zöllner genauer hin - und entdeckten 170 Stangen Schmuggelzigaretten.

Zollbeamten der Kontrolleinheit Verkehrswege Furth verhinderten Zigarettenschmuggel in großem Stil. Auf einem Autobahnrastplatz nahe Straubing kontrollierten die Zöllner einen 61-Jährigen. Der Fahrer war auf dem Weg nach England. Auf Befragen gab der Mann an, keine zu versteuernden Waren wie Zigaretten oder Alkohol dabei zu haben. Laut Michael Lochner vom Hauptzollamt Regensburg kam den Beamten ihre "jahrelange Erfahrung und guter Spürsinn" zugute. Denn weil sich bei einer "ersten Inaugenscheinnahme des Anhängers Unregelmäßigkeiten zeigten", nahmen die Zöllner diesen genauer unter die Lupe. Es zeigte sich, dass die Bodenplatte des Anhängers nicht verschraubt, sondern nur mit Nieten befestigt war. Die Beamten bohrten die Nieten auf, zum Vorschein kam ein nachträglich geschaffener Hohlraum. Darin befanden sich insgesamt 35.280 Stück unversteuerte Zigaretten.

Die Further Zöllner stellten das Schmuggelgut sicher und leiteten gegen den Mann ein Verfahren wegen des Verdachtes der Steuerhinterziehung ein. Der so verhinderte Steuerschaden beläuft sich laut Zoll auf ca. 5800 Euro.

 
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