Zollbeamten der Kontrolleinheit Verkehrswege Furth verhinderten Zigarettenschmuggel in großem Stil. Auf einem Autobahnrastplatz nahe Straubing kontrollierten die Zöllner einen 61-Jährigen. Der Fahrer war auf dem Weg nach England. Auf Befragen gab der Mann an, keine zu versteuernden Waren wie Zigaretten oder Alkohol dabei zu haben. Laut Michael Lochner vom Hauptzollamt Regensburg kam den Beamten ihre "jahrelange Erfahrung und guter Spürsinn" zugute. Denn weil sich bei einer "ersten Inaugenscheinnahme des Anhängers Unregelmäßigkeiten zeigten", nahmen die Zöllner diesen genauer unter die Lupe. Es zeigte sich, dass die Bodenplatte des Anhängers nicht verschraubt, sondern nur mit Nieten befestigt war. Die Beamten bohrten die Nieten auf, zum Vorschein kam ein nachträglich geschaffener Hohlraum. Darin befanden sich insgesamt 35.280 Stück unversteuerte Zigaretten.
Die Further Zöllner stellten das Schmuggelgut sicher und leiteten gegen den Mann ein Verfahren wegen des Verdachtes der Steuerhinterziehung ein. Der so verhinderte Steuerschaden beläuft sich laut Zoll auf ca. 5800 Euro.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.