29.09.2021 - 18:33 Uhr
Deutschland & Welt

Meinung: Ein großer Staatsakt für 007

Der neue Bond-Film "Keine Zeit zu sterben" hat in London eine prächtige Premiere gefeiert. Mit dabei, wie immer in den vergangenen Jahrzehnten: echte Blaublüter. Ein kurzer Kommentar von Frank Stüdemann.

Der britische Prinz Charles (l), Prinz von Wales, spricht mit Bond-Darsteller Daniel Craig bei seiner Ankunft zur Weltpremiere des neuen James Bond Films "No Time To Die".
von Frank Stüdemann Kontakt Profil

Die Royals bei den Weltpremieren der Bond-Filme, das hat Tradition: ein schnauzbärtiger Sean Connery, der 1967 mit der jungen Queen plaudert; ein gealterter Roger Moore, der 1985 mit gebeugtem Haupt die Hand von Lady Diana schüttelt - Bilder, die in Erinnerung bleiben. Das zeigt, dass diese Premieren - früher traditionell im Odeon-Kino am Leicester Square - mehr sind als die sonstigen Promi-Aufläufe. Sie sind eher ein offizieller Staatsakt. Denn James Bond ist nichts weniger als ein "national treasure", ein britischer Nationalschatz. Wenn die Filmserie also im Jahr 2062 ihren 100. Geburtstag feiert, wird Bond immer noch da sein. Die britische Monarchie auch?

"Keine Zeit zu sterben": Große 007-Premiere in London

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