Häusliche Gewalt: Notrufnummern im Überblick

Um das Coronavirus auszubremsen, sollen die Menschen zu Hause bleiben. Für die einen ist das einfach nervig, für andere eine große Gefahr: Die Zahl der Fälle von häuslicher Gewalt könnte steigen. Die wichtigsten Notrufnummern im Überblick.

Während der Coronakrise könnten die Fälle von häuslicher Gewalt steigen.
von Agentur DPAProfil

Schulen, Kitas und Spielplätze sind zu, Eltern und Kinder bleiben zu Hause, die Nerven liegen blank: In der Coronakrise wächst die Sorge vor häuslicher Gewalt und Missbrauch. Die Opferschutz-Organisation Weißer Ring warnt, man müsse "mit dem Schlimmsten rechnen". Aus anderen Ländern gibt es schon Belege dafür, dass vor allem für Frauen und Kinder das Risiko in den eigenen vier Wänden steigt, wenn soziale Kontrolle wegfällt und Familien - oft auf engem Raum - auf sich gestellt sind.

Häusliche Gewalt: Notrufnummern

  • Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen": 08000/116 016 (anonym und kostenfrei)
  • Hilfetelefon "Sexueller Missbrauch": 0800/22 55 530 (anonym und kostenfrei)
  • Notruf (bei konkretem Verdacht auf häusliche Gewalt oder Missbrauch): 110
  • "Nummer gegen Kummer" für Kinder und Jugendliche: 116 111 (anonym und kostenlos)
  • "Elterntelefon": 0800/ 111 0550 (anonym und kostenlos)

Für Sie empfohlen

 

Videos

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.