Mit einem erneut vielfältigen Programm will das Internationale Filmwochenende in Würzburg Ende Januar Kinozuschauerinnen und -zuschauer nicht nur unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anregen. Zu den 75 geplanten Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmen gehören unter anderem Filme über Frauen, Musik und Ausbeutung sowie Abenteuer-, Horror- und Kinderfilme. Viele Filme spielten mit der Mischung aus Tragik und Komik, teilte der Veranstalterverein, die Filminitiative Würzburg, mit.
Die Filme stammen aus aller Herren Länder, etwa Finnland, Somalia und Japan. Untertitel wurden teilweise von Schülerinnen und Schülern der Würzburger Dolmetscherschule eigens für die Vorstellungen erstellt. Für einige Filme gibt es eigene Voice-Over-Synchronisierungen.
Auch Jugendliche aus Unterfranken präsentieren ihre Filme
Manche Filme sind zu Themenblöcken gruppiert. Eine Architekturfilmreihe geht der Frage nach, wie wir nicht nur wohnen, sondern auch leben wollen. Die sogenannte Nachtschiene mit Horrorfilmen sei „nichts für schwache Nerven, aber großartiges Kino“, sagt Katharina Schulz vom Vorstand der Filminitiative Würzburg. Unter dem Titel „Die Selbstgedrehten“ werden Streifen von Jugendlichen aus Unterfranken zu sehen sein.
Erweitert wurde heuer das Kinder- und Jugendprogramm. Laut Schulz ist erstmals ein einstündiger Kurzfilmblock für Sechsjährige im Programm. Zu den Schulveranstaltungen gehören neben reinen Filmvorführungen dieses Mal auch Workshops. Die Anmeldung für Schulen ist noch möglich.
Wie beim Internationalen Filmwochenende üblich werden für einige Filme Gäste aus der Filmbranche zu Gast sein. Das diesjährige Filmwochenende ist bereits das 52. Es findet vom 31. Januar bis 1. Februar statt. Ins Leben gerufen wurde das Festival ursprünglich von Studierenden.
© dpa-infocom, dpa:260116-930-555481/1













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