12.09.2019 - 17:01 Uhr
Hof an der SaaleDeutschland & Welt

Kafka trifft auf Monty Pythons

Klassiker und Uraufführungen: Abwechslungsreiche Spielzeit 2019/20 am Theater Hof

Die Theaterbesucher dürfen sich nicht nur auf Solisten und Chor des Theaters sowie die Hofer Symphoniker freuen, sondern auch auf die Ballett-Compagnie. Tenor Minseok Kim als „Orpheus“, ist gefesselt von der Liebe.
von Holger Stiegler (STG)Profil

„Vagabunden, Reisende und Heimatlose“ - so lautet das Motto der Spielzeit 2019/2020 am Theater Hof. Das wandernde Volk aus Zirkusakrobaten, Zauberern und Zirkusprinzessinnen lädt ein zum Besuch von Schauspiel, Musiktheater und Ballett.

Im Bereich Musiktheater geht es los am 20. September mit der Premiere von Christoph Willibald Glucks Oper „Orpheus und Eurydike“ im Großen Haus. Das Publikum darf sich nicht nur auf Solisten und Chor des Theaters sowie die Hofer Symphoniker freuen, sondern auch auf die Ballett-Compagnie, die unter anderem die berühmten Tänze der Furien und der seligen Geister interpretieren wird. Ab 21. September steht die Oper „In der Strafkolonie“ von Philip Glass nach der gleichnamigen Erzählung von Franz Kafka auf dem Programm entführt die Zuschauer in eine zum Nachdenken anregende Welt. Monthy Pythons Musical „Spamalot“ – basierend auf dem Film „Die Ritter der Kokosnuss“ feiert am 25. Oktober Premiere im Großen Haus. Regie führt übrigens Musical-Weltstar Uwe Kröger. Ab 21. Dezember darf sich das Publikum auf die Operette „Die Zirkusprinzessin“ von Emmerich Kálmán freuen, am 1. März 2020 steht dann die Premiere der Operette „Häuptling Abendwind“ von Jacques Offenbach auf dem Spielplan. Franz Xaver Kroetz, einer der wichtigsten deutschen Schriftsteller, schrieb die Vorlage zu Gerd Kührs Oper „Stallerhof“: Premiere wird am 14. März sein. Das Musical „Alles Liebe, Linda“ erzählt ab 25. April die berührende Geschichte der ungewöhnlichen Beziehung zu Cole Porter aus der Perspektive von Linda Porter. In Hof kommt erstmals die Fassung für ein Jazz-Trio in Deutschland zur Aufführung. Ein weiteres Musical feiert am 2. Mai Premiere – nämlich der Klassiker „Chicago“ von John Kander, Fred Ebb und Bob Fosse. Am 6. Juni schließlich gibt es die letzte Musiktheater-Premiere der neuen Spielzeit: die Oper „Lucia Di Lammermoor“ von Gaetano Donizetti.

Komisch und tragisch wird die kommende Spielzeit im Bereich Schauspiel werden: Los geht es mit der Komödie „Besucher“ von Botho Strauß ab 5. Oktober, die Tragödie „Die Perser“ von Aischylos feiert am 9. November 2019 Premiere. Mit der Uraufführung von „Nach Mitternacht“ in der Bühnenfassung von Gottfried Greiffenhagen nach dem Roman von Irmgard Keun geht es ab 10. November weiter. Die amerikanische Tragödie mit Musik von Juan Carlos Rubio „Arizona“ steht ab 15. November auf dem Programm, das Stück „Laurel & Hardy“ von Tom McGrath feiert am 15. Dezember Premiere.

Im Jahr 2020 folgen dann noch Premieren von Shakespeares „Othello“ als Uraufführung der Neu-Übersetzung ab15. Februar, die Uraufführung von Roland Sprangers „Der Rest“ am 16. Februar, die Premiere von „Toulouse“ von David Schalko ab 15. März sowie dem Schauspiel „Die Vergewaltigung“ von Saadallah Wannus. Für die letzte Schauspiel-Premiere haben sich die Verantwortlichen einen Klassiker ausgesucht: „Die Ratten“ von Gerhart Hauptmann.

Im Bereich Ballett dürfen sich die Besucher auf eine Uraufführung freuen – am 24.Januar auf das Rockballett „Dracula“ von Daniela Meneses nach dem Roman von Bram Stoker.

Tickets sind ab sofort erhältlich, weitere Informationen unter www.theater-hof.de

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