Auf engen Pfaden leitete OWV-Hauptwanderführerin Meta Betke 50 Leser unserer Zeitung rund um Königstein. Schon gleich nach den Wiesenwegen am Ortsausgang galt es, im Wald die ersten Aufstiege zu bewältigen.
Rotbraune Buchenblätter bedeckten den Boden. "Wie auf einem weichen Teppich", beschrieb eine Moosbacherin das Gehgefühl trotz der Kalkfelsen, an denen sich der Steig im Wald entlangschlängelte. Besonders beeindruckend ist das Kühloch. In der Höhle haben angeblich die Bauern der Umgebung in kriegerischen Zeiten früher ihr Vieh in Sicherheit gebracht.
Der Weg ist abwechslungsreich, kaum 500 Meter sind gleich. Mal geht es durch Buchenwald, mal durch Gestrüpp, mal über eine Kuppe mit zwei Windrädern, dann vorbei an schmalen Feldern oder dem westlichen Rand des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr.
Kurz vor der Mittagspause im Landgasthof "Zur Post" in Kürmreuth stand eine stille Einkehr in der sonst meist geschlossenen Simultankirche des Ortes St. Laurentius. Zu Schweinsbraten oder Spinatknödeln hatte Oberpfalz-Medien seine Wanderer eingeladen.
Nach dem ebenso reizvollen Rückweg durch die Grenzlandschaft zwischen Oberpfalz und Franken ließen viele der Teilnehmer, die unter anderem aus Amberg, Moosbach, Pleystein Pfreimd, Hirschau, Sulzbach-Rosenberg, Vohenstrauß und Kümmersbruck angereist waren, den Tag mit Kaffee und Windbeuteln am Ziel ausklingen.


























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