Das war's dann also. Fast. Denn wahrscheinlich wird die Bundeskanzlerin im August 2021 noch eine letzte ihrer legendären Sommerpressekonferenzen halten. Dann jedoch wird das Land tief im Bundestagswahlkampf stecken, und die Aufmerksamkeit wird längst auf ihrem potenziellen Nachfolger liegen - oder ihrer Nachfolgerin. Leise und unauffällig, wie es ihre Art ist, wird Angela Merkel einige Wochen danach ihren Schreibtisch aufräumen, nach 16 Jahren im Bundeskanzleramt.
Bis dahin liegen noch zwölf Monate vor uns, aber man wird das Gefühl nicht los, dass einige der Themen von heute die Kanzlerin auch dann noch beschäftigen werden: die Auswirkungen der Coronakrise, Rassismus und Rechtsextremismus in Deutschland sowie der Klimaschutz, der nach wie vor im Schneckentempo vorankriecht.
Angela Merkel hat jedenfalls schon bei ihrer aktuellen Sommerpressekonferenz gezeigt, warum sogar manche ihrer Kritiker sie vielleicht irgendwann vermissen werden. Mit klaren, sachlichen Worten hat sie erneut davor gewarnt, die Pandemie auf die leichte Schulter zu nehmen. Gleichzeitig spricht sie von Dankbarkeit für die Vernunft der Mehrheit der Deutschen - und man nimmt es ihr ab. Vielleicht hat es ja erst diese Krise und solch hysterische Zeiten gebraucht, damit wir die kühle Kanzlerin zu schätzen wissen.













Dem kann man (mit kleinen Abstrichen) nur zustimmen!
Ist der öffentlichen und veröffentlichten Meinung eigentlich aufgefallen, daß Staaten mit weiblicher Führung
((zB Deutschland, Neuseeland, MeckPom) wesentlich besser durch die Pandemie kommen?
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