10.12.2021 - 15:32 Uhr
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Kommentar zum Thema Triage: Ärzte und Pflegekräfte nicht alleine lassen

In Krankenhäuser geht es oft um Leben und Tod. Aber die Entscheidung über Leben und Tod bei Engpässen wegen der Pandemie auf Medizinern abzuschieben ist falsch. Ein Kommentar von Alexander Pausch.

Kommentar von Alexander Pausch
Der Eingang einer „Notfall-Triage-Praxis“ in Niedersachsen. Symbolbild: Hauke-Christian Dittrich
Der Eingang einer „Notfall-Triage-Praxis“ in Niedersachsen.

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Martin Pfeifer

Die derzeitige Lage an der Corona-Front ist wirklich beschämend. In Europa gilt Deutschland mittlerweile als Sorgenkind. Zu niedrige Impfquoten haben auch andere Länder, zum Beispiel Österreich. Aber in Österreich wird wenigstens etwas gegen die hohen Zahlen getan und ein konsequenter Lockdown durchgeführt. Bei der wahrlich nicht berauschenden Impfquote hilft halt nur noch die klassische Methode der Kontaktreduzierung durch entsprechende Beschränkungen, sprich ein Lockdown. In Deutschland traut man sich dies anscheinend nicht. Egal ob vor oder nach der Bundestagswahl, egal ob große Koalition oder Ampel-Koalition.

Das die zweite und dritte Welle deutlich stärker ausgefallen sind, lässt sich sicher mit Trugschlüssen aus der ersten Welle und der bevorstehenden Bundestags-Wahl erklären. Die Ministerpräsidenten- Konferenzen des letzten Herbst und Winter erinnerten eheran eine Klamauk-Veranstaltung zur Belustigung des Bevölkerung. Der Wille, den Amtseid "Schaden vom deutschen Volk abzuwenden" war erst dann zu erkennen. als das Kind schon im freien Fall war.

Auch bei der vierten Welle scheint das Motto eher "möglichst nichts tun" zu sein. Streben die Landesregierungen und der Bund wirklich an, das am Ende des Winter jeder entweder geimpft, genesen oder - was sich bei der aktuellen Lage nicht vermeiden lässt - an Corona gestorben ist?

Wir wissen anscheinend zu wenig über die tatsächliche Wirkung einer Omikron-Infektion. Aber ist die Bevölkerung der ganzen Bundesrepublik wirklich die ideale Experimentier-Masse für die Antwort auf diese Frage? Die Antwort der Politik erscheint mir momentan "ja" zu sein. Bei der derzeitigen Lage auf den Intensiv-Stationen wäre das Ergebnis einer Omikron-Welle dann, das Ärzte eine Entscheidung treffen müssen, die sie aus fachlicher Sicht treffen können, aber aus moralischer Sicht eigentlich nie treffen sollten: wer bekommt die notwendige Behandlung. Sprich die Triage. Es wäre zutiefst zu Bedauern, wenn die deutsche Politik darauf hinaus läuft, das Personen, deren Aufgabe eigentlich das Retten von Leben und der Erhalt der Gesundheit ist, über Leben und Tod entscheiden müssen. Nicht weil der Patient austherapiert ist. Sondern weil einfach kein Platz für eine durchaus machbare Therapie ist. Will das die Politik?

Die Auswirkungen der Triage auf die Motivation des Personals im Gesundheitswesen wäre fatal. Und dort herrscht schon heute Personalmangel.

11.12.2021
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