31.03.2021 - 13:39 Uhr
Deutschland & Welt

Luisenburg-Festspiele werden auf Juli verschoben

Eigentlich hätte Mitte Mai auf der Luisenburg die Festspiele starten sollen. Corona macht das nicht möglich. Ganz abgesagt sind die Festspiele für dieses Jahr aber noch nicht.

Die künstlerische Leiterin der Wunsiedler Luisenburg-Festspiele, Birgit Simmler,
von Agentur DPAProfil

Die international bekannten Luisenburg-Festspiele im oberfränkischen Wunsiedel werden auf Juli verschoben. „Wie gehen auf Nummer sicher und halten an unserem Programm fest, indem wir später damit beginnen“, erklärte Harald Benz, kaufmännischer Theaterleiter der Luisenburg-Festspiele am Mittwoch in einer Pressemitteilung. Die aktuelle Entwicklung der Pandemie lasse einen Spielbetrieb ab dem 18. Mai nicht zu.

Die Festspiele sollen nun am 2. Juli mit der Premiere des Musicals „Der Name der Rose“ nach dem Roman von Umberto Eco eröffnet werden, teilten die Veranstalter mit. Alle Vorstellungen, die eigentlich vor dem Datum hätten stattfinden sollen, würden auf einen neuen Termin verlegt. Die Schulvorstellungen von „Pinocchio“ werden gestrichen, sonst soll sich an dem Programm nichts ändern.

„Wir wollen und wir werden spielen“, betonte die künstlerische Theaterleiterin Birgit Simmler. „Niemand kann heute sagen, wie die Lage im Juli oder August sein wird. Aber die Kunst wird, anders als im letzten Jahr, in den Startlöchern stehen, um unter einem freien Himmel in frischer Luft Theater zu machen.“

Die Luisenburg-Festspiele auf der Freilichtbühne im Fichtelgebirge finden üblicherweise zwischen Ende Mai und Anfang September statt. In der Regel kommen mehr als 100 000 Besucher.

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