München
17.02.2020 - 13:59 Uhr

Magnetschwebebahn aus der Oberpfalz als Nahverkehrsmittel

Wir es in der Zukunft Magnetschwebebahnen im Nahverkehr geben? Das Bundesverkehrsministerium möchte das prüfen lassen. Das System dazu stammt von einer Oberpfälzer Firma.

Stefan Bögl und Johann Bögl, von der Firmengruppe Max Bögl, Andreas Scheuer, Bundesverkehrsminister, Jost Lammers, Vorstandsvorsitzender Flughafen München GmbH, und Rainer Schwarzmann, Geschäftsführer TransportTechnologie-Consult Karlsruhe GmbH, während einer Pressekonferenz zum Start einer Machbarkeitsstudie für eine Magnetschwebebahn. Bild: Peter Kneffel/dpa
Stefan Bögl und Johann Bögl, von der Firmengruppe Max Bögl, Andreas Scheuer, Bundesverkehrsminister, Jost Lammers, Vorstandsvorsitzender Flughafen München GmbH, und Rainer Schwarzmann, Geschäftsführer TransportTechnologie-Consult Karlsruhe GmbH, während einer Pressekonferenz zum Start einer Machbarkeitsstudie für eine Magnetschwebebahn.

Das Bundesverkehrsministerium will mit einer Machbarkeitsstudie den Einsatz von Magnetschwebebahnen im Nahverkehr untersuchen lassen. Man wollen prüfen, welches technische, wirtschaftliche und ökologische Potenzial die Technologie auch im Vergleich zu anderen Transportmitteln wie U-Bahn, Regionalbahn oder Straßenbahn habe, sagte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) am Montag in München. Dabei handele es sich um ein „völlig neues Magnetschwebesystem „Made in Germany““, entwickelt von dem Baukonzern Max Bögl in Sengenthal im Landkreis Neumarkt.

Zum Einsatz kommen könnte die Technologie am Münchner Flughafen. Die Flughafen-Betreiber rechnen in den kommenden Jahren mit einer Zunahme der Verkehrsströme auf dem Areal des Airports. Vor diesem Hintergrund wolle man die Mobilität auf dem Gelände verbessern, sagte der Vorstandsvorsitzende Jost Lammers. „Die jetzt auf den Weg gebrachte Untersuchung kann hier wichtige Erkenntnisse und Entscheidungshilfen liefern.“

 
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