28.10.2021 - 21:30 Uhr
Deutschland & Welt

Meinung: Die Angst vor den Aktien ist unbegründet

Die Idee des Weltspartags ist weiter aktuell, aber die Art des Sparen ändert sich. Statt Sparbuch heißt es nun Aktiensparplan. Wenn nur nicht die Angst davor wäre. Ein Kommentar von Julian Trager.

Die Angst vor einem Aktiensparplan ist unbegründet, meint unser Autor.
von Julian Trager Kontakt Profil
Kommentar

Weltspartag? Klingt irgendwie muffig. Klingt nach Sparschwein, nach Sparbuch. Klingt wie aus einer anderen Zeit. Die Idee dahinter ist aber nicht veraltet, sie ist aktuell wie nie. Das Sparen bleibt wichtig – es verändert sich nur, denn das Sparbuch ist out. Die Alternative sind Aktien, Fonds oder ETFs.

Aber noch immer haben viele Deutsche Angst vor Aktien. Vielleicht weil die Börse etwas undurchschaubar ist, zu viele Zahlen im Spiel sind. Oder liegt es an Filmbösewichten wie Gordon Gekko, der kriminelle Finanzhai aus "Wall Street"? Dabei ist die Sache doch klar: Wo sonst außer etwa mit einem Aktiensparplan kann man heute langfristig noch acht Prozent Rendite kassieren?

Die Angst ist unbegründet, wenn man sein Geld über lange Sicht investiert, wenn man es wie ein schlechter Dartspieler macht und breit streut. Dann kann man am Erfolg der erfolgreichen Firmen teilhaben. Gerade für Jüngere ist das wichtig, die wollen ja auch im Alter noch Geld haben. In letzter Zeit hat es da aber bereits ein Umdenken gegeben: Viele junge Menschen legen – auch dank Trading-Apps, die den Zugang leicht machen wie nie zuvor – ihre Scheu vor den Finanzmärkten ab. Etwa 600.000 neue Aktiensparer unter 30 Jahren verzeichnete das Deutsche Aktieninstitut für das Corona-Jahr 2020.

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Weiden in der Oberpfalz
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