München
30.07.2026 - 14:56 Uhr

24-Stunden-Protest gegen unangekündigte Exen

Zu großer Leistungsdruck, unnötiger Stress durch Exen und Ausfragen - dieser Kritik sieht sich das bayerische Schulsystem beständig ausgesetzt. Nun gibt es einen ganz besonderen Schüler-Protest.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) wurde wegen des Festhaltens an unangekündigten Tests zum Ziel des Protests. Bild: Peter Kneffel/dpa
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) wurde wegen des Festhaltens an unangekündigten Tests zum Ziel des Protests.

Pünktlich zum Schuljahresende fordern Schülerinnen und Schüler mit einem 24-Stunden-Dauerprotest vor dem Kultusministerium Veränderungen im bayerischen Schulsystem. Unter dem Motto „Wir halten durch - so wie jeden Schultag“ wolle man bis Freitagmorgen, also einmal rund um die Uhr, auf die Belastungen aufmerksam machen, die viele junge Menschen in der Schule erlebten, hieß es vor dem Start am Morgen. 

Die Initiatoren beklagen unter anderem einen hohen Leistungsdruck. Vor allem kritisieren sie das Festhalten der Staatsregierung von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) an unangekündigten Exen und am mündlichen Ausfragen. Exen sind unangekündigte Leistungsabfragen.

© dpa-infocom, dpa:260730-930-461390/1

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.