München
04.07.2023 - 14:46 Uhr

646 Millionen Euro für Ausbau bayerischer Krankenhäuser

Die bayerische Staatsregierung investiert viele Millionen in den Ausbau und in die Modernisierung der bayerischen Krankenhäuser. Auch die Förderung soll steigen – was auch eine Forderung der SPD war.

Ein Krankenwagen steht vor der Notaufnahme der Universitätsklinik in Regensburg. Archivbild: Armin Weigel
Ein Krankenwagen steht vor der Notaufnahme der Universitätsklinik in Regensburg.

Der Freistaat investiert weitere 646 Millionen Euro in den Ausbau und die Modernisierung der bayerischen Krankenhäuser. Einen entsprechenden Beschluss fasste der Ministerrat auf seiner Sitzung am Dienstag. Darin enthalten sind bayernweit 13 neue Projekte, darunter eines in der Oberpfalz. Ab 2025 wird der erste Bauabschnitt am Klinikum Neumarkt mit 8,6 Millionen Euro gefördert. "Wir tun alles, um die Krankenhauslandschaft in Bayern zu stärken" erklärte Ministerpräsident Markus Söder (CSU).

Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) ergänzte, man setze sich intensiv und nachhaltig für eine moderne, qualitativ hochwertige und flächendeckende medizinische Versorgung im Freistaat ein. "Dabei sind zukunftsfeste und leistungsfähige Krankenhäuser in der Stadt und auf dem Land das A und O", sagte Holetschek. Ab dem kommenden Jahr soll die Krankenhausförderung laut Söder auf eine Milliarde Euro pro Jahr steigen. Das hatte die SPD im Landtag schon seit Längerem unter Verweis auf eine Studie des Instituts für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) gefordert, war damit bislang aber am Widerstand der Regierungskoalition gescheitert.

 
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