Knapp sechs Monate vor der Landtagswahl ist die AfD erneut mit dem Versuch gescheitert, ein Fraktionsmitglied zum Landtagsvizepräsidenten wählen zu lassen. Am Dienstag fiel der AfD-Abgeordnete Roland Magerl mit seiner Kandidatur durch. Er erhielt 21 Stimmen. Das sind vier Stimmen mehr als die AfD-Fraktion aktuell Mitglieder hat - wobei unter den Fraktionslosen fünf ehemalige AfD-Abgeordnete sind. Es gab 131 Nein-Stimmen und 6 Enthaltungen.
Eigentlich steht jeder Fraktion ein Vize-Posten zu. Die Wahl im Plenum ist aber geheim, die Abgeordneten sind in ihrer Entscheidung frei. Ergebnis: Seit dem Einzug der AfD in den Landtag 2018 sind bislang sämtliche AfD-Kandidatinnen und -Kandidaten durchgefallen.
© dpa-infocom, dpa:230418-99-360277/2













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