München
27.05.2026 - 13:38 Uhr

Macheten-Alarm in Neuperlach: U-Bahn-Verkehr gestoppt

Ein Streit unter Nachbarn eskaliert und löst einen großen Polizeieinsatz in München aus. Ein Mann ist angeblich mit einer Machete flüchtig – die Einsatzkräfte stoppen deshalb sogar den U-Bahn-Verkehr.

Nach einem Macheten-Alarm am U-Bahnhof im Münchner Stadtteil Neuperlach kam es zu einem größeren Polizeieinsatz, bei dem auch der U-Bahn-Verkehr gestoppt werden musste. (Symbolbild) Bild: Marcus Brandt/dpa
Nach einem Macheten-Alarm am U-Bahnhof im Münchner Stadtteil Neuperlach kam es zu einem größeren Polizeieinsatz, bei dem auch der U-Bahn-Verkehr gestoppt werden musste. (Symbolbild)

Ein handfester Nachbarschaftsstreit hat im Münchner Stadtteil Neuperlach einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst und den öffentlichen Nahverkehr zeitweise beeinträchtigt.

Ein 37-Jähriger meldete der Polizei, dass es nach einem Streit zu Handgreiflichkeiten zwischen ihm und seinem Nachbarn gekommen sei. Der Nachbar habe ihn dabei mit einer Machete bedroht und sei anschließend mit der Waffe auf die Straße gelaufen, wie das Polizeipräsidium München mitteilte.

Die Beamten leiteten umgehend eine Fahndung ein. Der flüchtige Nachbar, ein 47-Jähriger, konnte kurz darauf über eine Videokamera im U-Bahnhof Therese-Giehse-Allee lokalisiert werden. Um eine Flucht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu verhindern, wurde die Münchner Verkehrsgesellschaft verständigt, die die Abfahrt der U-Bahnen stoppte. Zudem eilten zahlreiche Polizeikräfte zum Bahnhof.

Die Polizisten forderten den Mann am Bahnsteig mit gezogener Schusswaffe auf, sich auf den Boden zu legen. Der Mann wurde gefesselt und durchsucht. Eine Machete konnte bei ihm allerdings nicht aufgefunden werden.

© dpa-infocom, dpa:260527-930-135343/1

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