Nabburg
26.12.2023 - 07:09 Uhr

46-Jähriger bedroht in Nabburg Frau und Polizei mit einer Axt

Die Situation im Nabburger Ortsteil Diendorf (Landkreis Schwandorf) eskaliert: Ein betrunkener 46-Jähriger geht auf seine Familie los, Polizisten bedroht er mit einer Axt. Es fallen Warnschüsse.

Ein 46-jähriger Mann rastet im Nabburger Ortsteil Diendorf aus, bedroht eine Streifenbesatzung mit der Axt und schlägt damit auf den Dienstwagen ein. Symbolbild: Friso Gentsch
Ein 46-jähriger Mann rastet im Nabburger Ortsteil Diendorf aus, bedroht eine Streifenbesatzung mit der Axt und schlägt damit auf den Dienstwagen ein.

Am Montag, dem ersten Weihnachtsfeiertag, gegen 22.40 Uhr ging bei der Polizei die Mitteilung ein, dass im Nabburger Ortsteil Diendorf ein 46-jähriger Mann im alkoholisierten Zustand auf Familienangehörige losgehe und androhe das Anwesen anzuzünden.

"Die sofort alarmierte Streife traf vor dem Anwesen auf den hochaggressiven Mann", teilt das Polizeipräsidium Oberpfalz mit und schildert die Situation: Der 46-Jährige beleidigte die Beamten und griff unvermittelt nach einer Axt. Trotz intensiver Ansprache, die Axt abzulegen, ging der Mann auf die Beamten zu und forderte die Streifenbesatzung mehrfach auf, ihn zu erschießen.

Die Einsatzkräfte versuchten zunächst vergeblich, durch den Einsatz von Pfefferspray eine weitere Annäherung zu unterbinden. Daraufhin gaben die Beamten mehrere Warnschüsse in die Luft ab und wichen zurück, um weiterhin Distanz zu halten. Im weiteren Verlauf schlug der Mann mit der Axt auf den Dienstwagen ein. Kurze Zeit später legte der 46-jährige seine Bewaffnung ab. Es gelang den Einsatzkräften dann, ihn zu fesseln.

Die Beamten blieben unverletzt. Der Beschuldigte zog sich im Verlauf seines aggressiven Handelns selbst eine Handverletzung zu. Er wurde in ein naheliegendes Krankenhaus gebracht und wird zeitnah in eine Fachklinik eingewiesen. Die Staatsanwaltschaft Amberg wurde informiert. Die Polizeiinspektion Schwandorf ermittelt nun gegen den Beschuldigten wegen Bedrohung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.