In den Chiemgauer Alpen haben die Nachlöscharbeiten des Waldbrandes begonnen. Seit dem Morgen suchen die Einsatzkräfte nach Glutnestern im steilen Gelände, wie ein Sprecher des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein sagte. Besonders am Grat seien die Glutnester oft gar nicht mit dem Hubschrauber, sondern nur per Seilschaft zu erreichen. Daher müssten die optimalen Routen gefunden und geplant werden. Ein Hubschrauber und rund 60 Kräfte von Feuerwehr und Bergwacht seien dafür bei Unterwössen (Landkreis Traunstein) im Einsatz, sagte der Sprecher.
Das Feuer in dem Bergwald nahe der Lackenbergwand wurde am Freitag gelöscht, der Katastrophenfall in der Region ist inzwischen beendet. In der Nacht flog dem Sprecher zufolge eine Drohne mit Wärmebildfunktion über das Gebiet. Demnach bildeten sich zwar vereinzelt Rauch und Glutnester am Berg, allerdings flammte das Feuer nicht wieder auf.
© dpa-infocom, dpa:260801-930-470301/1













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