52.000 Euro Lohn unterschlagen und Sozialabgaben hinterzogen

Ein Oberpfälzer Transportunternehmer wurde vom Nürnberger Amtsgericht zu einer Geldstrafe von 2400 Euro verurteilt: Er hatte seinen Mitarbeitern jahrelang zu wenig gezahlt und die Sozialabgaben nicht ordnungsgemäß abgeführt.

Symbolbild
von Maria Oberleitner Kontakt Profil

Ein Oberpfälzer Transportunternehmer wurde vom Amtsgericht Nürnberg zu einer Geldstrafe in Höhe von 160 Tagessätzen zu je 15 Euro verurteilt - Ermittlungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Regensburg am Dienstort Weiden führten auf die Spur des Unternehmers.

Der Unternehmer aus dem Landkreis Neumarkt zahlte seinen Mitarbeitern über drei Jahre hinweg insgesamt rund 52.000 Euro zu wenig Lohn. Außerdem führte er die auf die Löhne entfallenden Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträge zu den Sozialversicherungen nicht fristgerecht ab und sparte sich damit Sozialversicherungsbeitrage in Höhe von 19.000 Euro.

Der Unternehmer muss nicht nur die Strafe bezahlen, sondern auch für den entstandenen Schaden aufkommen.

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