54-Jähriger droht mit Schusswaffe

Ein Mann hat am Montag, 23. Juli, seine getrennt lebende Ex-Ehefrau besucht und sie geschlagen. Per Whatsapp drohte der Mann dann, die alarmierten Polizisten mit einer Schusswaffe zu verletzen. Bei der Festnahme löste sich dann ein Schuss.

Zur Fahndung hat die Polizei auch einen Hubschrauber angefordert.
von Elisabeth Saller Kontakt Profil

(nt/az) Ein Mann hat am Montag seine getrennt lebende Ex-Ehefrau besucht und sie geschlagen. Per Whatsapp drohte der Mann der anrückenden Polizei mit einer Schusswaffe. Bei der Festnahme löste sich dann auch noch ein Schuss aus einer Dienstwaffe.

Als der 54-Jährige um 17.25 Uhr seine Ex-Frau in Neumarkt besuchte, schlug er während eines Gesprächs auf die 52-Jährige ein und verließ dann die Wohnung, heißt es im Polizeibericht. Die Frau wurde leicht verletzt. Auf der Straße beschädigte er das Auto der Ex. Danach drohte er, "alle mit einem Gewehr" umzubringen. Er schickte der Frau Nachrichten per Whatsapp und schrieb, dass er eine scharfe Waffe habe.

Die Polizei fahndete nach dem Mann, unter anderem mit einem Hubschrauber. Die Beamten fanden den Beschuldigten schließlich auf einem Campingplatz. Dort überwältigten sie ihn, als er seinen Wohnwagen verließ. Der 54-Jährige leistete dabei erheblichen Widerstand und verletzte sich laut Polizei an der Schulter.

Bei der Festnahme löste sich zudem ein Schuss aus einer Polizeiwaffe, berichtet Albert Brück, Sprecher des Polizeipräsidiums Oberpfalz. "Niemand ist verletzt worden", sagt Brück - der Schuss ging in den Boden. Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg hat den Fall übernommen, zudem ist das Landeskriminalamt eingeschaltet. Es prüft in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth, wie die Verletzung des Festgenommenen entstanden ist, da dieser Strafanzeige gegen die Beamten gestellt hat.


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