09.10.2019 - 18:31 Uhr
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Neutraublinger vor Gericht: Von der Vergangenheit eingeholt

Schwere räuberische Erpressung in zwei Fällen und Nötigung zur Last – wegen dieser Vergehen steht ein 23-Jähriger aus Neutraubling in Regensburg vor Gericht. Eine brisante Rolle spielt sein Ex-Freundin: Sie gab einen entscheidenden Tipp.

Hat ein 23-jähriger Neutraublinger zwei Raubüberfälle begangen? Diese Frage klärt das Regensburger Landgericht.
von Autor AHSProfil

Ab Dienstag muss sich ein 23-Jähriger aus Neutraubling vor der Großen Jugendstrafkammer des Landgerichts Regensburg verantworten. Die Staatsanwaltschaft legt ihm besonders schwere räuberische Erpressung in zwei Fällen und Nötigung zur Last.

Dem Arbeitslosen wird vorgeworfen, im März 2015 maskiert ein Schnellrestaurant in Neutraubling überfallen zu haben. Unter Vorhalt einer täuschend echt aussehenden Schreckschusspistole forderte er von den beiden Angestellten Geld - und erbeutete 1015 Euro. Anschließend floh er damals unerkannt.

Drei Jahre später, im März 2018, erschien der mutmaßliche Täter erneut maskiert und mit Pistole bewaffnet gegen Mitternacht in einem Neutraublinger Spielcafe. Der eingeschüchterte Angestellte übergab die Tageseinnahmen von rund 2000 Euro an den Räuber. In dieser Zeit konnte ein Gast das Lokal verlassen, und die Tür von außen zuhalten. Als der Angeklagte flüchten wollte, zerrte er daran und gab schließlich einen Schuss ab. Der Gast ließ die Tür los und der Angeklagte konnte zunächst unerkannt flüchten. Diesmal hinterließ er jedoch Fingerabdrücke.

Ob dem Mann die Taten nachgewiesen werden können, wird nun von Richter Carl Pfeiffer ermittelt.

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