Deutschland und die Welt
01.05.2019 - 17:39 Uhr

Niedrige Arbeitslosenquote: Kein Grund zum Ausruhen

Bundes- sowie bayernweit ist die Zahl der Arbeitslosen in den vergangenen Monaten immer weiter zurückgegangen. Das ist jedoch kein Grund, sich auszuruhen. Denn: Der Arbeitsmarkt wird sich verändern. Ein Kommentar von Eva-Maria Hinterberger

Symbolbild: Felix Kästle/dpa

Pünktlich zum Tag der Arbeit hat die Agentur für Arbeit die neuen Arbeitslosenzahlen bekanntgegeben. Die Zahl derer, die keinen Job haben, ist weiter gesunken - sowohl bayern- als auch bundesweit. Es ist eine Tendenz, die sich schon seit Monaten beobachten lässt: In Deutschland sind immer weniger Menschen ohne Job. Trotzdem dürfen wir uns an diese Entwicklung nicht gewöhnen. Uns nicht auf diesen Zahlen ausruhen. Denn: Der Arbeitsmarkt wird sich in den kommenden Jahren verändern.

Digitalisierung oder Künstliche Intelligenz sind dabei nur zwei Entwicklungen, die in naher Zukunft zu Veränderungen in den verschiedenen Branchen führen werden. Sie werden den Menschen an einigen Arbeitsplätzen überflüssig machen, aber auch neue Beschäftigungsfelder für ihn schaffen.

Wichtig ist es deswegen, sich schon jetzt auf diesen Prozess vorzubereiten. Politik und Arbeitgeber müssen in Zukunft noch mehr dafür sorgen, dass die Arbeitnehmer auf dem neusten Stand sind. Stichwort: Lebenslanges Lernen.

Denn: Wer heute Fachkraft ist, könnte morgen eine Weiterbildung brauchen, im schlimmsten Fall arbeitslos werden. Das kann keiner wollen. Weder der Betroffene, der einen neuen Job bräuchte, noch der Arbeitgeber, der die frei gewordenen Stelle neu besetzen müsste.

 
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