Von Richard Kirschner
Auch am zweiten Festivaltag zeigte Rock im Park 2026 eindrucksvoll, warum das Nürnberger Festival zu den wichtigsten Musikveranstaltungen Europas zählt. Mit einem hochkarätigen Line-up, emotionalen Momenten und einem Publikum, das jede Minute auskostete, wurde der Samstag zu einem echten Höhepunkt des Wochenendes.
Auf den Bühnen standen unter anderem Iron Maiden, The Offspring, Sabaton, A Perfect Circle, Alter Bridge, Finch, Bloodywood und Social Distortion – ein Programm, das Fans unterschiedlichster Genres begeisterte.
Iron Maiden: Mehr als zwei Stunden voller Energie und Leidenschaft
Schon Stunden vor Konzertbeginn füllte sich das Zeppelinfeld vor der Utopia Stage. Trotz zwischenzeitlichen Regenabschnitten ließen sich die Fans die Vorfreude auf Iron Maiden nicht nehmen. Als die britischen Metal-Legenden schließlich die Bühne betraten, verwandelte sich das Gelände in ein einziges Meer aus jubelnden und singenden Fans. Über mehr als zwei Stunden lieferten die Musiker eine energiegeladene Show mit eindrucksvoller Inszenierung und zahlreichen Klassikern. Besonders bei "Fear of the Dark" gab es für viele Besucher kein Halten mehr: Tausende Stimmen verschmolzen zu einem gewaltigen Chor, während die Menge begeistert mitsang, sprang und die einmalige Atmosphäre genossen. Frontmann Bruce Dickinson beeindruckte dabei einmal mehr mit seiner unverwechselbaren Stimme und seiner enormen Bühnenpräsenz. Musikkönner schätzen den Stimmumfang von Dickenson auf vier bis fünf Oktaven ein. Besonders schön: Vor der Bühne feierten mehrere Generationen Seite an Seite ihre gemeinsame Leidenschaft für Heavy Metal.
The Offspring trotzen dem Regen und bringen das Publikum in Wallung
Zuvor hatten bereits The Offspring die voll besetzte Utopia Stage zum Beben gebracht. Viele Fans waren bereits schon sehr rechtzeitig gekommen, um die US-amerikanische Punk-Rock-Band live zu sehen. Dunkle Wolken und teils Regen konnten die Stimmung nicht trüben – die Fans packten ihre Regenponchos aus und feierten umso ausgelassener. Mit schnellen Gitarrenriffs, mitreißenden Punk-Rock-Hymnen und zahlreichen Ohrwürmern sorgte die US-Band für beste Laune. Das Publikum sang lautstark mit und verwandelte die Bühne in eine riesige Party.
Sabaton liefern einen kraftvollen Tagesabschluss
Nach 23 Uhr übernahm Sabaton die Mandora Stage und setzte einen weiteren Höhepunkt. Die schwedischen Power-Metal-Stars begeisterten mit einer imposanten Lichtshow, druckvollen Gitarrenriffs und ihrem markanten Sound. Obwohl die Temperaturen inzwischen schon merklich gesunken waren, hielt es kaum jemanden still. Viele Fans zeigten sich textsicher und feierten die Songs begeistert mit.
Von Finch bis Sondaschule: Vielfalt, die begeistert
Auch abseits der Headliner gab es zahlreiche Publikumsmagnete. Finch sorgte mit seinem Mix aus Rap, Hip-Hop und Partyschlager für ausgelassene Stimmung, während Bloodywood auf der Mandora Stage mit einer explosiven Mischung aus Metal, Rap und kraftvollen Growls überzeugten. Alter Bridge begeisterten am frühen Abend mit melodischem Hard Rock und starker Bühnenpräsenz.
Wer nach Mitternacht noch Energie hatte, konnte bei Sondaschule weiterfeiern. Die Ska-Punk-Band aus dem Ruhrgebiet verwandelte die Orbit Stage in eine große Mitsing-Party. Humorvolle Texte, markante Bläsersätze und jede Menge Bewegung sorgten für einen ausgelassenen Ausklang des Tages.



































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