Nürnberg
09.06.2023 - 08:11 Uhr

Nach Unwettern in Mittelfranken: Lage normalisiert sich

Die Feuerwehren in Mittelfranken waren am Donnerstagnachmittag gefordert: 231 Einsätze allein im Stadtgebiet von Nürnberg. Mittlerweile habe sich die Lage aber wieder normalisiert.

Allein in Nürnberg kümmerten sich rund 250 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks (THW) um vollgelaufene Keller und Tiefgaragen. Symbolbild: Arne Dedert/dpa
Allein in Nürnberg kümmerten sich rund 250 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks (THW) um vollgelaufene Keller und Tiefgaragen.

Nach den schweren Unwettern in Nürnberg hat sich die Lage wieder entspannt. Wie die Feuerwehr am Donnerstag mitteilte, konnten sowohl die Feuerwehr als auch die Leitstelle am späten Abend in den Normalbetrieb zurückkehren. Auch im übrigen Freistaat gab es nach Angaben der Polizeipräsidien in der Nacht keine unwetterbedingten Einsätze mehr.

Den Angaben nach rückte die Feuerwehr ab Donnerstagnachmittag im Nürnberger Stadtgebiet zu 231 Einsätzen aus. Allein im Nordwesten der Stadt habe es rund 150 Einsätze gegeben. Auch im Nürnberger Land sowie in Fürth, Erlangen und den dazugehörigen Landkreisen machte sich das Unwetter bemerkbar: Insgesamt 40 Mal wurden die Einsatzkräfte dort gebraucht. In Cadolzburg im Landkreis Fürth brannte etwa wegen Blitzeinschlags der Dachstuhl eines Wohnhauses.

Allein in Nürnberg kümmerten sich rund 250 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks (THW) um vollgelaufene Keller und Tiefgaragen. Auch seien wegen Blitzschlägen mehrere Feuermeldungen eingegangen, die jedoch alle glimpflich verlaufen seien. Verletzte gab es nach Kenntnissen der Feuerwehr keine.

Beim Kirchentag musste das Open-Air-Programm wegen des Unwetters unterbrochen werden. Die Gemeinschaftsquartiere seien früher geöffnet worden, damit die Menschen sich aufwärmen und ihre nasse Kleidung wechseln konnten, teilte eine Sprecherin am Donnerstag mit. Wer auf dem Campinggelände ein nasses Zelt hatte, konnte in eine Schule ausweichen und dort übernachten.

Auf der A7 in Richtung Füssen passierten am Abend im Landkreis Neu-Ulm zwei Unfälle wegen Aquaplanings bei starkem Regen. Eine 32-Jährige wurde leicht verletzt. Die Nacht im Freistaat blieb dann ruhig: Die Polizeipräsidien meldeten am Freitagmorgen keine unwetterbedingten Einsätze mehr.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) kündigt für Freitagnachmittag vor allem für die östlichen Regionen des Freistaats weitere Schauer und Gewitter an. Am Abend sollen die Gewitter dann wieder rasch nachlassen.

 
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