Kommentar: Neue Wertschätzung für die Natur

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Hühnerhaltung liegt im Trend. Was es mit diesem tierischen Hype auf sich hat, beschreibt Katrin Pasieka-Zapf in ihrem Kommentar.

Hühnerhaltung im eigenen Garten liegt im Trend.
von Katrin Pasieka-Zapf Kontakt Profil
Kommentar

Wenn die Corona-Pandemie etwas gutes hatte, dann das neu entflammte Bewusstsein für Natur und Umwelt sowie eine möglichst tierfreundliche Produktion unserer Lebensmittel. Nicht zu vergessen die vielen einfachen Dinge, die von einen auf den anderen Tag nicht mehr möglich waren. Dieses kurze Anhalten unseres Alltags regt zum Nachdenken an. Müssen Tiere auf wenigen Quadratmetern leben? Kann ich bestimmte Lebensmittel vor Ort beziehen oder sogar selbst im eigenen Garten anbauen?

Dass eine weltweite Viruserkrankung den deutlichen Anstieg der privaten Hühnerhaltung mit sich bringt, ist ein Beweis für eine Besinnung auf den Ursprung, die natürlichen und einfachen Dinge im Leben. Ob es jetzt das frische Ei vom eigenen Huhn, hochwertiges Fleisch vom Hofladen, Obst ohne Pestizide aus dem Nachbarsgarten, oder ein Spaziergang durch den Wald ist: Wird die Schöpfung geschätzt, beeinflusst das nicht nur unser Leben positiv, sondern auch das vieler Nutztiere.

Hühner-Hype durch Corona

Oberpfalz

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