Die Oberpfälzer Polizei hat am Abend des Ostermontags Bilanz gezogen und festgestellt, dass es keine merkbaren Steigerungen bei den Verstößen gegen die Ausgangsbeschränkung in der Oberpfalz gegeben hat. Pressesprecher Florian Beck teilt mit, der überwiegende Teil der Menschen habe sich an die geltenden Regeln gehalten.
380 Anzeigen
Konkret bedeutet das, dass die Beamten zusammen mit der Bereitschaftspolizei im Zeitraum von Karfreitag, 6 Uhr, bis Ostermontag, 6 Uhr, über 3500 Mal kontrolliert haben. Dabei kam es in 380 Fällen zu Anzeigen wegen verschiedener Verstöße gegen die Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Beck nennt in diesem Zusammenhang Grillpartys, Menschen, die sich getroffen haben, um Alkohol zu trinken und solche, die nicht demselben Hausstand angehören. Beck weiter: "Bei Kontrollen an beliebten Ausflugszielen, beispielsweise der Walhalla in Donaustauf, den Donauradwegen oder dem Oberpfälzer Seenland, mussten nur vereinzelt Verstöße festgestellt werden. Die ganz überwiegende Mehrheit verhielt sich im Sinne der Regelungen und war im Rahmen einer sportlichen Betätigung (Radfahren, Inline-Skaten, Spaziergang) und mit dem nötigen Abstand unterwegs."
Polizei lobt
Beck lobt das Verhalten der Menschen in den Park- und Grünanlagen in Amberg, Regensburg und Weiden. Trotz des guten Wetters sei dort verhältnismäßig wenig los gewesen, wer sich dort aufgehalten habe, habe größtenteils auf den nötigen Abstand geachtet.
In der Pressemitteilung wird Polizeivizepräsident Thomas Schöniger folgendermaßen zitiert: "Die Oberpfälzerinnen und Oberpfälzer haben sich trotz des schönen Wetters an die geltenden Regeln gehalten. Wir hatten sogar weniger Verstöße als am vergangenen Wochenende zu verzeichnen. Damit bin ich sehr zufrieden und dafür möchte ich mich recht herzlich bedanken.“















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