13.03.2019 - 13:33 Uhr
OberpfalzDeutschland & Welt

Deutscher Fußballheld auf der Insel

Trotz Halswirbelbruchs spielte Bert Trautmann einst weiter. Die Geschichte um den deutschen Torhüter ist legendär. Marcus H. Rosenmüllers neuer Film stellt den Fußballer und Mensch Trautmann in den Fokus.

David Kroos („Der Vorleser“, „Ballon“) schnürt im neuen Film von Marcus H. Rosenmüller die Fußballschuhe. Der Schauspieler mimt den legendären Torhüter Bert Trautmann.
von Christopher Dotzler Kontakt Profil

"Trautmann": Bernhard "Bert" Trautmann war einer der weltbesten Torhüter im Fußball, aber vielleicht erinnern sich die Engländer besser an ihn als die Menschen in Deutschland. Der "Wer früher stirbt ist länger tot"-Regisseur Marcus H. Rosenmüller hat die Geschichte des Torwarts verfilmt, der zwischen 1949 und 1964 für Manchester City 545 Spiele bestritt. Das bemerkenswerte ist dabei der Werdegang Trautmanns: Er kämpfte in der Wehrmacht, kam in ein englisches Kriegsgefangenenlager und wurde vom Provinzkicker zum Fußballstar in England. Und auf seinem Weg waren viele Hindernisse: Einheimische, die ihn nicht akzeptierten, ein legendärer Halswirbelbruch und noch Schlimmeres. In der Hauptrolle ist David Kross zu sehen.

(Regie: Marcus H. Rosenmüller – Mit David Kross, Freya Mavor und John Henshaw – 120 Minuten – frei ab 12 Jahren) (dpa)

Einen ausführlichen Artikel zum Film und der Lebensgeschichte von Bernhard Trautmann lesen Sie hier:

Nürnberg

Trailer "Trautmann"

"Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks"

"Ganz Gallien ist von den Römern besetzt." Fans der Figuren Asterix und Obelix wissen bei diesem Satz sofort, um welche Comic-Welt es geht. In dieser neuen filmischen, animierten Adaption geht's nun darum, einen adäquaten und würdigen Nachfolger für Miraculix zu finden, den Druiden des Dorfes. Nachdem sich dieser bei einem Sturz verletzt hat, sorgt er sich nämlich nicht nur um seine Würde. Vor allem die Zukunft seines, dieses so widerständigen Dorfes treibt ihn um. Zusammen mit Obelix und Asterix und anderen Dörflern begibt sich der Magier auf eine Tour quer durch Gallien. Dabei treffen sie die unterschiedlichsten Aspiranten. Ein würdiger Nachfolger scheint zunächst nicht auffindbar... Es ist der 14. Kinofilm rund um Obelix und Co.

(Regie: Louis Clichy und Alexandre Astier – 85 Minuten – ohne Altersbeschränkung) (dpa)

Trailer "Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks"

"Destroyer"

So hat man Nicole Kidman auf der Leinwand noch nicht gesehen: Als verhärmte Polizistin in dem Rachethriller "Destroyer" ist die Oscar-Preisträgerin kaum wiederzuerkennen. Unter der Regie der US-amerikanischen Filmemacherin Karyn Kusama ("Jennifers Body", "Aeon Flux") spielt sie eine psychisch und körperlich kaputte Ermittlerin in Los Angeles, die von ihrer Vergangenheit als verdeckt arbeitende FBI-Agentin eingeholt wird. Alte Schuldgefühle führen zu einer mörderischen Rache. Kidman erhielt für ihre Rolle eine Golden-Globe-Nominierung als beste Drama-Darstellerin.

(Regie: Karyn Kusama – Mit Nicole Kidman, Sebastian Stan und Toby Kebbell – 122 Minuten – frei ab 12 Jahren) (dpa)

Trailer "Destroyer"

"Misfit"

Das Leben von Julia (Selina Mour) in Amerika ist perfekt: Sie hat die besten Noten, eine tolle Stimme und schreibt bereits ihre eigenen Songs. Dann aber wird sie aus ihrer vertrauten Umgebung herausgerissen, denn ihre Eltern ziehen mit ihr zurück ins uncoole Deutschland. Oh nein...! So beginnt die Filmkomödie "Misfit", die ganz um Social-Media-Star Selina Mour herumgebaut ist. Die Produktion lehnt sich sehr eng an ein niederländisches Vorbild aus dem Jahr 2017 an, dessen Trailer «der meistgesehene holländische Filmtrailer aller Zeiten auf YouTube» war. Der Film war kommerziell ein Erfolg, wurde in der niederländischen Presse allerdings gnadenlos verrissen. In der deutschen Fassung spielt auch jemand mit, der der Eltern-Generation bekannt sein dürfte: Sylvie Meis ("Das Supertalent", "Let's Dance") mimt eine Schuldirektorin.

(Regie: Erwin van den Eshof – Mit Selina Mour und Sylvie Meis – 82 Minuten – ohne Altersbeschränkung) (dpa)

Trailer "Misfit"

"Rocca verändert die Welt"

So wie Astrid Lindgrens berühmte Figur Pippi Langstrumpf einst ganz allein in der Villa Kunterbunt wohnte, so lebt Rocca, die elfjährige Protagonistin dieses Jugendabenteuers, ganz auf sich allein gestellt in einem Hamburger Haus. Völlig ohne Erziehungsberechtigte (stattdessen betont das so liebenswerte wie vorlaute Mädchen: "Ich bin berechtigt, mich zu erziehen!") macht sich Rocca in diesem 97-Minüter daran, die Welt zu verändern. Und wo Pippi einen Affen namens Herr Nilsson als Begleiter hatte, da hat Rocca nun ein Eichhörnchen namens Klitschko. Die Regie kommt von Katja Benrath, die hiermit ihr Langfilmdebüt vorlegt. Benrath war 2018 für ihr Abschlusswerk "Watu Wote - All of us" für den Oscar in der Kategorie bester Kurzfilm nominiert.

(Regie: Katja Benrath – Mit Luna Maxeiner, Fahri Yardim und Volker Bruch) (dpa)

Trailer "Rocca verändert die Welt"

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