06.05.2021 - 14:53 Uhr
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Hauptzollamt Regensburg nimmt vergangenes Jahr 2,7 Milliarden Euro ein

Das Hauptzollamt Regensburg ist stolz auf seine Jahresbilanz 2020: Die Einnahmen liegen im Milliardenbereich, rund sechs Millionen Schmuggelzigaretten und jede Menge Drogen wurden entdeckt – genau wie ein extrem explosiver Lastwagen.

Das Hauptzollamt Regensburg ist stolz auf seine Bilanz 2020.
von Julian Trager Kontakt Profil

Das Hauptzollamt Regensburg hat im vergangenen Jahr rund 2,7 Milliarden Euro eingenommen. Das meiste davon stammt Einfuhrumsatz-, Strom- und Energiesteuer, wie der Zoll am Donnerstag bekannt gab. Die vier Zollämter im Bezirk des Hauptzollamtes Regensburg erhoben 2020 demnach rund 41 Millionen Euro an Zöllen, fast neun Millionen Warensendungen wurden zollrechtlich behandelt. Die Kontrolleinheiten Verkehrswege stellten etwa sechs Millionen Schmuggelzigaretten sicher. Alleine bei einem Aufgriff in Wernberg-Köblitz wurden rund 3,5 Millionen illegale Kippen erwischt. Auf der A3 bei Regensburg stoppten Beamte einen Lastwagen, der mit rund 15 Tonnen Sprengstoff beladen war. Zudem stellte der Zoll in der Region im vergangenen Jahr etwa 12 Kilogramm Marihuana und fast 3000 Ecstasy-Tabletten sicher. „Die Bekämpfung des Drogenschmuggels stellt auch weiterhin eine äußerst wichtige Aufgabe des Zolls dar“, sagte die Leiterin des Hauptzollamts Regensburg, Regierungsdirektorin Margit Brandl. Außerdem beschlagnahmten die Zöllner circa 30.000 Stück verbotene oder gefälschte Arzneimittel sowie etwa 3300 Waffen und verbotene Gegenstände. Etwa 8000 Personen an der Arbeitsstelle und rund 1100 Arbeitgeber wurden kontrolliert. Das führte zu Geldstrafen in Höhe von 820.000 Euro, die Summe der Geldbußen belief sich 2020 auf 1,3 Millionen Euro.

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