Auf die Frage, welche regionalen Medien regelmäßig genutzt werden, liegt die gedruckte Tageszeitung noch deutlich vorn. rund zwei Drittel der Befragten greifen regelmäßig zu ihr. Etwa ein Viertel nutzt das E-Paper, während rund jede*r Fünfte Onetz als Nachrichtenquelle angibt. Andere regionale Medien spielen nur eine geringere Rolle.
Warum viele das E-Paper bisher nicht nutzen
Unter denjenigen, die das E-Paper bislang nicht verwenden, zeigt sich ein klarer Trend:
Für rund die Hälfte war das E-Paper schlicht nicht bekannt. Etwa ein Drittel lehnt digitales Lesen grundsätzlich ab. Weitere Gründe sind fehlende Geräte oder Unsicherheiten im Umgang mit der Technik, was zusammen ebenfalls knapp ein Drittel betrifft.
Die Ergebnisse zeigen damit deutlich, dass es weniger an fehlendem Interesse liegt – sondern vor allem an fehlender Information und digitaler Unterstützung.
Digital-Sprechstunde noch nicht richtig angekommen
Die „Digital-Sprechstunde“, bei der das E-Paper vor Ort bei Oberpfalz-Medien erklärt wird, ist bislang noch nicht richtig bei den Nutzern angekommen - nur wenige haben das Angebot bisher bewusst wahrgenommen. Gleichzeitig signalisiert aber rund ein Drittel der Befragten, dass ein solches Angebot für sie grundsätzlich infrage käme.
An der telefonischen Befragung im Auftrag von Oberpfalz-Medien haben vom Juli bis zum Dezember 2025 rund 1.300 Mediennutzer in der nördlichen Oberpfalz teilgenommen. Die größte Altersgruppe war die der 40- bis 59-Jährigen.















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