14.01.2021 - 14:50 Uhr
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OWetter: Atlantiktiefs bringen Regen und Wind

Verschneit ist´s in der Oberpfalz. Doch das könnte sich bald ändern: Ab kommender Woche drohen Atlantiktiefs. Sie bringen Wind und Regen in die Oberpfalz. Am Montag und Dienstag könnte es aber zunächst nochmal Neuschnee geben.

Mit einer neuen Schneefront von Sonntag auf Montag wird das Tor nach Westen aufgestoßen, es drohen kommende Woche Atlantiktiefs mit Regen und Wind, sagt Wetterexperte Andy Neumaier.
von Andy NeumaierProfil

Der Winter hat sich alle Mühe gegeben, und erstmals seit langer, langer Zeit die gesamte Oberpfalz in Schnee gepackt. In Teilen des Naabtals ist die Masse zwar etwas dürftig, so etwa nur 3 Zentimeter in Schwandorf. In Weiden liegen schon 9, in Kastl (Kreis Amberg-Sulzbach) 18 und in Brand (Kreis Tirschenreuth) immerhin 33 Zentimeter. Kurzum: Jeder hat’s ein bisschen romantisch und hell vor der Nase, und wer den Winter nicht mag, der hat Pech gehabt.

Doch die Tage scheinen bereits gezählt. Mit einer neuen Schneefront von Sonntag auf Montag wird das Tor nach Westen aufgestoßen, es drohen kommende Woche Atlantiktiefs mit Regen und Wind. Erfahrungsgemäß braucht es dafür ein paar Anläufe, in denen sich der Schnee sogar noch aufsummieren kann, und die milde Luft vielleicht ein oder zwei Tage später kommt als das hier angesetzt wird, aber letztlich wird es wohl auf Tauwetter hinauslaufen.

Freitag am hübschesten

Es ist schon fast ein dringender Appell diesen Freitag zu nutzen, denn zu den Winterlandschaften und örtlichen Nebel- oder Hochnebelfeldern scheint auch zeitweise die Sonne. Es bleibt trocken und die Temperaturen erreichen -4 bis 0 Grad. In der Nacht bringen Wolkenfelder stellenweise leichte Schneeschauer, wo es länger aufklart sinken die Temperaturen aber auf gut unter -10 Grad ab.

Der Samstag wird insgesamt etwas wolkiger, stellenweise aber auch da wieder mit Sonne und vereinzelt gibt es geringen Schneefall oder Schneegriesel. In der Menge bleibt dies aber unerheblich und die Temperaturen verweilen mit -5 bis -1 Grad in gar frostigen Gefilden. Die Nacht wird eisig, bei längerem Aufklaren sind Tiefstwerte zwischen -12 und -16 Grad zu erwarten. Teilweise federn aber hochnebelartige Wolken den stärksten Frost etwas ab.

Sonnig am Sonntagvormittag

Am Sonntag scheint nur anfangs noch gelegentlich die Sonne bis in den Mittag, sonst nehmen die Wolken zu. Vor allem abends und nachts beginnt es gelegentlich zu schneien. Die Temperaturen erreichen maximal -4 bis 0 Grad. In der Nacht wird es mit -3 bis -7 Grad nur noch wenig kälter.

Die neue Woche bringt vor allem am Montag und Dienstag noch teilweise Neuschnee, während der Mittwoch wohl einen deutlichen Wendepunkt generiert. Dann weht teils böiger und starker Westwind bei +1 bis +6 Grad, und zumindest unterhalb von 700 bis 800 Metern droht zeitweiliger Regen. In Gebieten mit dicker Schneedecke könnte das eine regelrechte Wasserschlacht bedeuten. Da bleibt die Hoffnung, dass sich der Petrus das Ganze nochmal gründlich überlegt, aber bitte g´scheit!

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