09.09.2021 - 12:50 Uhr
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OWetter: Ein Pendeln zwischen den Jahreszeiten

Ein Wechsel aus Spätsommer und Frühherbst erwartet uns in der nächsten Woche, sagt Wetter-Experte Andy Neumeier. Das Spätsommerhoch Hermelinde macht schlapp, Tief Quillan übernimmt.

Das Spätsommerhoch „Hermelinde“ macht schlapp, und Tief „Quillan“ übernimmt.
von Andy NeumaierProfil

Das Spätsommerhoch „Hermelinde“ macht schlapp, und Tief „Quillan“ übernimmt. Das Gute daran ist, dass damit die Strömung nicht großartig dreht. So werden die Temperaturen hauptsächlich durch Wolken und Schauer gedrückt, aber ein echter Luftmassenwechsel mit Frischluft bleibt aus. Wenn uns die liebliche Septembersonne also zwischendurch beehrt, dann ist es relativ lau. Und just diesen Gefallen tut sie uns schon ab Sonntag wieder häufiger, bevor dann wohl nach Wochenmitte das nächste Tief herankommt. So schwingt das Pendel der Jahreszeit entsprechend also immer zwischen Spätsommer und Frühherbst, ohne uns in der nächsten Zeit aber allzu sehr mit irgendwelchen größeren Gängeleien zu nerven.

Frühnebel am Freitag

Der Freitag bringt nach örtlichem Frühnebel zunächst noch zeitweise Sonnenschein. Nachmittags und abends entwickeln sich dann aus den durchziehenden Wolkenfeldern aber auch lokale Schauer und Gewitter. Diese treten nur punktuell auf, können aber durchaus kräftiger ausfallen. Mit 23 bis 28 Grad wird es nämlich noch einmal recht warm, teils auch schwül. In der Nacht ziehen bei 17 bis 13 Grad noch einige, anfangs auch gewittrige Schauer durch.

Am Samstag kann es den ganzen Tag über immer mal wieder regnen. Mehr aber am Vormittag, während nachmittags zwischen abnehmenden Schauern auch zeitweise wieder die Sonne zu sehen sein wird. Dann wird es mit 19 bis 24 Grad auch noch einigermaßen lauwarm. In der Nacht bildet sich teilweise Nebel, am dicksten dort, wo es geregnet, aber nicht mehr abgetrocknet hat. Die Tiefstwerte liegen bei 15 bis 11 Grad.

Der Sonntag wird wieder ruhiger. Nach Nebelauflösung wechseln Sonnenschein und dickere Wolkenfelder miteinander ab. Es besteht zwar vor allem um den Mittag herum noch ein leichtes Schauerrisiko, das ist mit 30 Prozent aber relativ niedrig. Die Temperaturen liegen weiterhin zwischen 19 und 24 Grad, und sinken in der teils klaren Nacht auf 13 bis 9 Grad. Stellenweise bildet sich wieder Nebel.

Freundlicher Wochenstart

Von Montag bis Mittwoch ist es nach örtlichem Frühnebel überwiegend freundlich mit einem Wechsel aus Sonnenschein, und auch mal ein paar Wolkenfeldern. Es bleibt weitgehend trocken bei angenehmen 20 bis 25 Grad. Am Donnerstag und Freitag ziehen wieder Schauerwolken durch, es kühlt auf 17 bis 22 Grad ab. Dafür wird es zum Wochenende wohl wieder freundlicher.

Schön präsentierte sich der August - aber in Erinnerung blieb was anderes

Störnstein
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