11.03.2021 - 12:54 Uhr
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Rekord trotz Corona: Oberpfalz investiert 255 Millionen Euro in Gebäude

Die staatlichen Bauämter im Bezirk, Amberg-Sulzbach und Regensburg, bewältigten 2020 ein Bauvolumen von rund 255 Millionen Euro. Ein knappes Viertel davon investierten die US-Streitkräfte in ihre Standorte in Grafenwöhr und Hohenfels.

Ein wichtiges Hochbauprojekt in Regensburg ist der Neubau der OTH Regensburg.
von Julian Trager Kontakt Profil

Trotz Corona haben die staatlichen Bauämter in der Oberpfalz ein Bauvolumen von rund 255 Millionen bewältigt. Ein Volumen "auf Rekordniveau", kommentiert Regierungspräsident Axel Bartelt laut einer Pressemitteilung der Regierung der Oberpfalz. Der Bezirk rangiert demnach bayernweit auf Platz zwei hinter Oberbayern. Insgesamt investierten Bund und Länder im vergangenen Jahr rund 1,9 Milliarden Euro in ganz Bayern für Bestandserhaltung und Neubauten von Gebäuden. Knapp ein Viertel der Oberpfälzer Summe, also rund 60 Millionen Euro, kamen von den US-Streitkräften für ihre Standorte in Grafenwöhr und Hohenfels. "Daran zeigt sich, dass die Gaststreitkräfte nach wie vor ein sehr wichtiger Auftraggeber für die regionale Bauwirtschaft sind", schreibt die Regierung der Oberpfalz in ihrer Mitteilung. Demnach überwiegen im Norden des Bezirks die Hochbauinvestitionen des Bundes – das liege eben am großen Anteil der militärischen Baumaßnahmen. Im Süden dominierten Baumaßnahmen des Landes, vor allem Investitionen im Hochschulbau. Weitere Gelder fließen laut Mitteilung unter anderem in Krankenhäuser, Schulen, Kinderbetreuungseinrichtungen oder Sportanlagen. Hier habe die Regierung im vergangenen Jahr 116 Projekte mit Projektgesamtkosten von rund 455 Millionen Euro gefördert.

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