29.05.2019 - 11:21 Uhr
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"Rocketman": Über Elton Johns Leben und Karriere

Grelle Outfits, weltbekannte Hits. Elton John ist jedem ein Begriff. Sein Leben steckt voller Auf und Abs, voller Geschichten. Kein Wunder, dass die Biografie nun verfilmt worden ist. Alle Kinostarts im Überblick.

Nach dem erfolgreichen Film "Bohemian Rhapsody" über die Band Queen folgt nun ein Biopic über Elton John. Der britische Musiker wird von Taron Egerton dargestellt.
von Christopher Dotzler Kontakt Profil

"Rocketman": Der Mann ist schon zu Lebzeiten eine Legende: Mit Hits wie "I'm Still Standing" und "Your Song" sowie über 350 Millionen verkauften Tonträgern gehört Sir Elton John längst zu den erfolgreichsten Musikern. Nun erzählt der Film "Rocketman" von seiner Ausnahmekarriere - mit Höhen und Tiefen: von seiner Kindheit, der Zusammenarbeit mit dem Liedtexter Bernie Taupin und ihrem Durchbruch in den USA. Doch Johns Beziehung zu seinem Manager John Reid ist kompliziert; mit Alkohol und Drogen folgt der Absturz. Die Hauptrolle spielt Taron Egerton. Regisseur Dexter Fletcher, der schon bei "Bohemian Rhapsody" hinter der Kamera stand, inszeniert das Werk mit zahlreichen Musik- und Musicalszenen.

(Regie: Dexter Fletcher - Mit Taron Egerton, Jamie Bell und Richard Madden - 120 Minuten - FSK o.A.) (dpa)

Trailer "Rocketman"

"Godzilla 2": Mit "Godzilla 2: King Of The Monsters" geht die berühmte Monstersaga in ihre nächste Runde. Fünf Jahre nach dem US-Reboot "Godzilla" gehen in der Fortsetzung von Regisseur Michael Dougherty wieder mehrere gigantische Kreaturen aufeinander los. Neben Godzilla sind das die Riesenmotte Mothra, der Flugsaurier Rodan und der dreiköpfige King Ghidorah. Für die Menschheit stellt sich die überlebenswichtige Frage: welche "Titanen" sind bedrohlich, und welche beschützen die Menschen vor anderen Monstern? "Stranger Things"-Star Millie Bobby Brown, Sally Hawkins "The Shape Of Water" und Kyle Chandler ("Argo") spielen neben Godzilla und Co. die Hauptrollen.

(Regie: Michael Dougherty - Mit Millie Bobby Brown, Sally Hawkins, Kyle Chandler - 132 Minuten - FSK unbekannt) (dpa)

Trailer "Godzilla 2"

"High Life": Ein Mann, ein Baby und die gnadenlose Unendlichkeit des Weltalls. "Twilight"-Vampir Robert Pattinson zieht es in seinem neuen Film hoch hinaus - und in menschliche Untiefen. In dem düsteren Science-Fiction-Drama "High Life" spielt er einen zum Tode verurteilten Häftling, der die Todesstrafe gegen eine gefährliche Weltall-Mission eintauscht. Die Aufgabe: Zum Schwarzen Loch fliegen und die Energie dort irgendwie nutzbar machen. Bald muss er merken, dass das womöglich die falsche Entscheidung war. "High Life" ist der erste englischsprachige Film der französischen Regisseurin Claire Denis und wurde größtenteils in Köln gedreht. Neben Pattinson sind Juliette Binoche als Ärztin und Lars Eidinger in einer Mini-Rolle als Raumschiff-Kapitän zu sehen.

(Regie: Claire Denis - Mit Robert Pattinson, Juliette Binoche, Lars Eidinger - 113 Minuten - frei ab 16 Jahren) (dpa)

Trailer "High Life"

"Roads": Das war's mit Familienurlaub. Statt mit seinen Eltern am Pool in Marokko abzuhängen, schnappt sich der 18-Jährige Brite Gyllen das Wohnmobil und haut ab. Unterwegs nimmt er einen Mitfahrer an Bord: Den gleichaltrigen William aus dem Kongo. Der will sich illegal bis in die französische Hafenstadt Calais durchschlagen. Sein großer Bruder ist dort auf der Flucht verschollen und William will ihn finden. Eine abenteuerliche Reise von Nordafrika über Spanien bis nach Frankreich beginnt. Bald stellen die Jugendlichen fest, dass sie sich trotz vieler Unterschiede doch ähnlicher sind, als sie anfangs glauben. Sebastian Schipper hat "Roads" inszeniert. Moritz Bleibtreu gibt einen durchgeknallten Hippie. Die Rolle des Gyllen spielt Fionn Whitehead, der im Drama "Kindeswohl" an der Seite von Emma Thompson zu sehen war. Der französische Stand-Up-Comedian Stéphane Bak hat den Part des ernsthaften William übernommen.

(Regie: Sebastian Schipper - Mit Moritz Bleibtreu, Fionn Whitehead und Stephane Bak - 100 Minuten - frei ab 6 Jahren) (dpa)

Trailer "Roads"

"Oray": Auf der Berlinale wurde das Drama als bester Erstlingsfilm ausgezeichnet - nun kommt es ins Kino. "Oray" erzählt von einem jungen Mann. Im Streit mit seiner Frau spricht Oray die muslimische Scheidungsformel "Talaq" aus. Aber was bedeutet das nun? Müssen sich die beiden nun trennen? Regisseur Mehmet Akif Büyükatalay ist selbst in Hagen aufgewachsen. Dort lässt er seine Filmgeschichte beginnen. Der Film zeigt die Identitätssuche eines Mannes, der sich zwischen religiösen Regeln und eigenen Wünschen entscheiden muss.

(Regie: Mehmet Akif Büyükatalay - Mit Zejhun Demirov, Deniz Orta und Cem Göktas - 100 Minuten - keine Angabe zu FSK-Freigabe) (dpa)

Trailer "Oray"

"Mister Link": Aus "Missing Link", so der US-Originaltitel, wird bei uns "Mister Link". Dazu gibt es den Zusatz: "Ein fellig verrücktes Abenteuer". Von der Deutschen Film- und Medienbewertung gab's das "Prädikat besonders wertvoll". Es geht um die Suche nach einem urzeitlichen Vorfahren des Menschen. Sir Lionel Frost macht sich dazu auf in den pazifischen Nordwesten. Das Wesen aber, auf das Sir Frost schließlich trifft, ist so ganz anders als erwartet. Nicht nur, dass es schreiben und lesen kann, es ist auch sehr kontaktfreudig. In der US-Version sind die Stimmen von Zoe Saldana und Hugh Jackman, in der deutschen Synchronversion die von Bastian Pastewka und Christoph Maria Herbst zu vernehmen.

(Regie: Chris Butler - 95 Minuten - frei ab 6 Jahren) (dpa)

Trailer "Mister Link"

"Mirai - Das Mädchen aus der Zukunft": "Mirai", so der renommierte amerikanische Kritiker Peter Travers, "verzaubert sowohl Kinder als auch Erwachsene". In Szene gesetzt hat das japanische Anime-Märchen Mamoru Hosoda (Filme wie: "Das Mädchen, das durch die Zeit sprang", "Der Junge und das Biest"). Es geht um einen Jungen, Kun, der sein Leben neu sortieren muss nach der Geburt der Schwester. Fortan hat die kleine Mirai die volle Aufmerksamkeit der Eltern. Kun muss sehen, wo er bleibt. Im Garten der Eltern aber, in den Kun sich so gern zurückzieht, steht ein magischer Baum. Der ermöglicht es Kun, in der Zeit vor und zurück zu reisen. Und so trifft der Junge nicht nur seine Mutter als Mädchen und seinen Ur-Opa, er trifft auch Mirai als Teenagerin.

(Regie: Mamoru Hosoda - 98 Minuten - frei ab 6 Jahren) (dpa)

Trailer "Mirai - Das Mädchen aus der Zukunft"

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