Nach einem mutmaßlichen Sprengstofffund bei einer nächtlichen Verkehrskontrolle auf der A3 bei Regensburg hat das bayerische Landeskriminalamt die Ermittlungen übernommen. Spezialisten der Ermittlungsbehörde sprengten am Vormittag einen verdächtigen Gegenstand, der nach Einschätzung der Ermittler nicht sicher genug für einen Transport war. Es habe sich vermutlich um Sprengstoff gehandelt, sagte ein Sprecher des bayerischen Landeskriminalamts (LKA) der Deutschen Presse-Agentur.
Die Hintergründe waren zunächst unklar. Der LKA-Sprecher ging jedoch zunächst davon aus, dass es sich nicht um ein Verfahren im Bereich des Staatsschutzes handelt - unter dem Begriff „Staatsschutz“ laufen Ermittlungen zu politisch motivierten Straftaten. Das Landeskriminalamt übernahm jedoch die Ermittlungen zu dem Vorfall. Die Reste des gesprengten Gegenstands sollen von Experten analysiert werden.
Am Morgen staute sich der Verkehr auf der Autobahn und auf der nahen Bundesstraße 8. Der Verkehr wird bei der Anschlussstelle Rosenhof in Fahrtrichtung Passau ausgeleitet. In Richtung Nürnberg wird ab Kirchroth ausgeleitet. Die Freigabe der Autobahn war am Vormittag nicht absehbar. „Es kann noch länger dauern“, sagte ein Polizeisprecher.
Die Fahrerin des Wagens und ihr Beifahrer seien vorläufig festgenommen worden, teilte die Polizei mit. Unter anderem seien Spezialisten des Landeskriminalamts im Einsatz.
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